Virtual Reality: Microsofts Hololens steht auf der Kippe

Einem Bericht zufolge hat Microsoft die Pläne für eine neue Version ihres Mixed-Reality-Headsets gestoppt.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Hololens wird bisher vor allem in Unternehmen eingesetzt.
Hololens wird bisher vor allem in Unternehmen eingesetzt. (Bild: Microsoft)

Das 2019 veröffentlichte Modell Hololens 2 könnte das letzte Headset sein, das Microsoft selbst entwickelt. Wie Business Insider unter Berufung auf mehrere anonyme Quelle berichtet, wurden die Pläne für einen Nachfolger verworfen. Mehrere aktuell beschäftigte und ehemalige Mitarbeiter sprechen von interner Uneinigkeit über die Zukunft des Projekts.

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Unternehmenssprecher Frank Shaw versicherte: "Hololens bleibt ein wichtiger Teil unserer Pläne für aufstrebende Kategorien wie Mixed Reality und das Metaverse." Die bereits letztes Jahr angekündigte Kooperation mit Samsung trägt laut Business Insider aber weiter zur Unsicherheit im Team bei. Dazu passen würden jüngste Berichte, nach denen knapp 100 Mitarbeiter aus Microsofts Hololens-Team abgeworben wurden.

Erst im letzten Jahr hatte Microsoft einen Vertrag mit dem Pentagon über die Lieferung von 120.000 Mixed-Reality-Headsets abgeschlossen. Wie schon bei früheren Verträgen mit dem US-Militär kam es zu Protesten der Belegschaft. Die scheinen nicht das einzige Problem für das Projekt zu sein. Das System sei noch nicht einsatzbereit. Das ergaben Tests des Pentagon. Für ein Auftragsvolumen von 22 Milliarden US-Dollar entwickelt Microsoft eine angepasste Version des Headsets, das sonst 3.849 Euro kostet.

Auch für den Facebook-Konzern Meta lief das Geschäft mit der Augmented Reality durchwachsen. Zwar verzeichnet der Umsatz der für das Metaverse zuständigen Spart Reality Labs ein Plus und lag im vergangenen Jahr bei 837 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wuchsen die Verluste um über eine Milliarde auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Zu Meta gehört auch der VR-Vorreiter Oculus Rift.

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Beide Konzerne sehen Augmented, Mixed und Virtual Reality als wichtigen Bestandteil des Metaverse. In Blockchain-basierten Spielen wie Sandbox und Decentraland werden mittlerweile Millionen US-Dollar für virtuelle Immobilien ausgegeben. Sowohl Microsoft als auch Meta investieren angesichts solcher Zahlen in ihre eigenen Visionen einer virtuellen Welt.

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Allandor 04. Feb 2022

... anderen Fehler vorwerfen und selbst Fehler begehen .... Er hat doch geschrieben, das...

xPandamon 04. Feb 2022

Das wird doch eh floppen. Ebenso Apples AR-Brille.



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