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Virtual Reality: Microsoft hat an VR-Headset für die Xbox gearbeitet

Lange war unklar, ob Microsoft für die Xbox One auch ein Virtual-Reality-Headset anbietet. Nun gibt es Medienberichte, denen zufolge das Unternehmen an einem eigenen Gerät gearbeitet hat - aber wegen der hohen Kosten für kabellose Technologien vorerst darauf verzichtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork eines Spielers mit Oculus Rift
Artwork eines Spielers mit Oculus Rift (Bild: Oculus VR)

Seit einigen Monaten sagt die Xbox-Abteilung von Microsoft seinen Partnern - etwa Entwicklern von Spielen -, dass für die Xbox One kein eigenes Virtual-Reality-Headset mehr erscheinen wird. Gemeint ist ein Gerät, wie es etwa Sony mit der Playstation VR für seine PS4-Plattform anbietet. US-Medien wie Cnet haben nun herausgefunden, was Microsoft vom Einstieg in den Markt abhält: Es sollen die hohen Kosten für drahtlose Systeme sein, die den Berichten zufolge bei rund 300 US-Dollar liegen.

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Tatsächlich kosten die Module, die etwa für den Betrieb von HTC Vive und Vive Pro ohne die langen und relativ schweren Kabel nötig sind, für Endkunden um die 350 Euro. Zwar habe sich Microsoft in den vergangenen Jahren mit der Technologie beschäftigt und mit seinen Partnern sogar über Spezifikationen für ein Headset gesprochen, die unter anderem ein recht gutes Display vorgesehen hätten. Aber ohne ein Alleinstellungsmerkmal wie eben ein kabelloses System zu einem relativ niedrigen Preis wolle die Firma nicht antreten.

Lange war unklar, welche Pläne es für die Xbox One im Hinblick auf Virtual Reality gibt. Bei der Markteinführung von Oculus Rift hatte Microsoft mit Oculus zusammengearbeitet und dem Headset - für das es damals noch keine eigenen Controller gab - das Gamepad der Xbox One als Eingabegerät beigelegt. Das wurde als Hinweis auf weitere Kooperationen ausgelegt, zu denen es dann aber doch nicht kam. Bei Windows 10 arbeitet das Unternehmen mit mehreren Herstellern für seine Mixed-Reality-Plattform zusammen.

Virtual Reality für Spiele hat es derzeit schwer, auf der Gamescom 2018 wurden nur wenig neue Games für die unterschiedlichen Plattformen vorgestellt. In den Messehallen waren - anders als in den Vorjahren - fast keine VR-Headsets mehr zu sehen. Derzeit gilt Sony mit seiner Playstation VR als Marktführer, laut Cnet schätzen Marktforscher die Anzahl der verkauften Geräte auf rund drei Millionen - bei offiziell knapp 83 Millionen verkauften Playstation 4 eine überschaubare Anzahl.



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motzerator 28. Aug 2018

Wenn man die Aussage glauben will, dann einfach aus dem Grund, das die nicht Kabellos...


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