Virtual Reality: Meta Quest Pro für 1.500 US-Dollar mit Gesichtskameras
Bei der Onlinepräsentation Connect hat Meta wie erwartet ein neues Mixed- und Virtual-Reality-Headset namens Meta Quest Pro für rund 1.500 US-Dollar vorgestellt. Dieses wird seit einiger Zeit unter dem Projektnamen Cambria entwickelt und wurde immer wieder mal angeteast.
Meta Quest Pro kann in Europa für rund 1.800 Euro vorbestellt(öffnet im neuen Fenster) werden, die Veröffentlichung ist für den 25. Oktober 2022 geplant – aber nicht in Deutschland .
Die Panels lösen mit 1.800 x 1.920 Pixeln pro Auge auf, die Bildwiederholrate liegt bei 72 bis 90 Hz. Das Headset bietet 256 GByte an Speicherplatz und 12 GByte Ram, als Hauptprozessor ist ein XR2+ von Snapdragon verbaut.
In dem Headset sind zehn Kamerasensoren verbaut. Diese sorgen nicht nur für das räumliche Tracking, sondern erfassen auch das Gesicht des Trägers und zeigen seine Mimik in sozialen Umgebungen.
Die beiden im Vergleich zu früheren Headsets neu gestalteten Controller verfügen über jeweils drei integrierte Kameras, was eine wesentlich präzisere Positionierung als in anderen Geräten ermöglichen soll; als Prozessor ist in jedem der Eingabegeräte ein Snapdragon 662 integriert.
Die Akkulaufzeit des Systems soll je nach Anwendung bei ein bis zwei Stunden liegen. Zum Aufladen muss das Meta Quest Pro auf eine mitgelieferte Ladestation gelegt werden.

Meta bewarb bei der Präsentation des neuen Headsets neben der Hardware vor allem zahlreiche neue Einsatzszenarien. So gibt es eine Kooperation mit Microsoft – Konzernchef Satya Nadella war neben Mark Zuckerberg ebenfalls Teil des vorab aufgezeichneten Ankündigungsvideos.
Gemeinsam wollen die Firmen unter anderem virtuelle Meetings über Horizon Worlds in Teams anbieten sowie Unterstützung in anderen Apps unter Windows. Auch Xbox Cloud Gaming soll es auf dem Headset geben. Weitere Kooperation gibt es mit Epic Games und NBC Universal.

Beeindruckend bei der Präsentation waren einige Möglichkeiten, was den Umgang mit Räumen in der virtuellen Welt angeht. Anwender können Räume für Meetings oder virtuelle Partys mehr oder weniger nach Belieben eröffnen, abschotten, verkleinern oder vergrößern sowie echte Personen vor Ort mit virtuell Anwesenden mischen.
Und noch etwas tut sich im VR-Ökosystem von Meta: Die Avatare in Horizon Worlds sehen nicht nur grafisch immer besser aus – sie bekommen nun auch Beine.
- Anzeige Hier geht es zum Oculus Quest 2 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



