Abo
  • Services:

Virtual Reality: Im Holodeck gibt's keine Maus

Die Zukunft der Interaktion? Im Windschatten von Oculus Rift versuchen mehrere Startups, die Computerbedienung zu revolutionieren - mit Händen und Füßen.

Artikel veröffentlicht am , Jan Bojaryn
Hannes Kaufmanns Holodeck ist in einer ersten Demonstration ein 9 x 9 Meter großes Areal.
Hannes Kaufmanns Holodeck ist in einer ersten Demonstration ein 9 x 9 Meter großes Areal. (Bild: Jan Bojaryn)

Angeblich ist das Jahr der Virtual Reality angebrochen: 2014 erreichen viele der VR-Verheißungen den Markt. Oculus Rift macht den Auftakt. Aber die Brille ist nur der Anfang: Eine ganze Landschaft neuer Produkte wächst um das Head-Mounted Display. Viele Zutaten sind nötig, um aus der Sitz-VR ein echtes Holodeck für den ganzen Körper zu basteln.

Interessant sind die neuen Geräte nicht nur für VR-Fans. Für die präzise Arbeit am stationären Rechner bleiben zwar Maus und Tastatur unangefochten. Aber längst haben die Computer den Schreibtisch verlassen. Unterwegs wischen Nutzer auf Touchscreens herum und plaudern mit Siri. Im Wohnzimmer greifen sie zum Gamepad oder wedeln vor ihrem Kinect-Sensor. Die Elektronik durchwuchert unsere Umwelt. Und die Produkte werden uns immer mehr auf den Leib geschneidert. Wir sollen Computer in der Armbanduhr oder in der Brille mit uns tragen. Für die User ist das nicht nur eine Verheißung, sondern auch eine drohende Zumutung: Wie soll man das alles bedienen? Sind nicht Touchscreens schwammig, Sprachsteuerungen unzuverlässig, Bewegungssteuerungen gleichzeitig ungenau und ermüdend? Selbst der Steam-Controller wirkt wie ein Kompromiss, ein Mausersatz für das Sofa.

Bringen Innovationen aus dem Dunstkreis der Virtual Reality also wirklich neue Antworten? Denn die soll uns schließlich von den Sitzen holen. Valve hat auf den Steam Dev Days seine Wunschlösung für VR demonstriert: Nutzer bewegen sich im freien Raum. Schon ab 2015 rechnet das Unternehmen mit einem entsprechenden Produkt. Maus und Tastatur sind da keine Option mehr. Welchen Nutzen bieten die kleinteiligen Kontroll-Lösungen aus dem VR-Umfeld außerhalb des Holodecks? Welche sind bereits erhältlich?

Datenberge auf Socken erklimmen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. NZXT N7 Z370 Matte Black Mainboard für 237,90€ + Versand statt 272,90€ im...
  2. 263,99€
  3. 44,98€ + USK-18-Versand
  4. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

Hotohori 10. Mär 2014

Oculus Rift kann quasi jeder nutzen, denke die einzige Einschränkung ist wenn man es...

Hotohori 10. Mär 2014

Sehe ich genauso, auf die Art wie im Artikel beschrieben kann ich mir einfach nicht...

Hotohori 10. Mär 2014

Das Problem ist nur... diese Technik funktioniert in dem die Signale im Gehirn selbst...

nick127 10. Mär 2014

War das Klack, Gamesworld oder X-Base?


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
"Wir sind überall"

Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Ein Interview von Marc Sauter

  1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
  2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher
Kaufberatung
Der richtige smarte Lautsprecher

Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.
Von Ingo Pakalski

  1. Amazon Alexa Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
  2. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  3. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark

Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

    •  /