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Hannes Kaufmanns Holodeck ist in einer ersten Demonstration ein 9 x 9 Meter großes Areal.
Hannes Kaufmanns Holodeck ist in einer ersten Demonstration ein 9 x 9 Meter großes Areal. (Bild: Jan Bojaryn)

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Gerade die Hände wären ein ideales Feld für neue Controller - wir benutzen sie schließlich bereits am Schreibtisch. Auf der Suche nach neuen Ideen stößt man schnell auf Will Provancher. Er hat ein Konzept entwickelt, dessen Nutzen außerhalb der VR sich leicht erschließt. Tatsächlich demonstriert er es häufig vor normalen Bildschirmen, statt immer nur mit VR-Brille. Sein Startup Tactical Haptics will echtes Touch-Feedback für Bewegungscontroller einführen. Einen Rückschlag hat die Idee aber schon erlitten: Eine Kickstarter-Kampagne endete am 11. Dezember 2013 mit nur 90.000 von anvisierten 175.000 US-Dollar.

Für das Scheitern der Kampagne sieht Provancher vor allem zwei Gründe. Erstens das Timing: "2014 wird vielleicht das Jahr des Head-Mounted Displays, aber noch nicht von VR im weiteren Sinne. Das ist auch eine Geldfrage. Wie viele Geräte sollen sich die Leute auf einmal kaufen?" Zweitens müsse man "den Reactive Grip fühlen, um ihn zu wollen". Reactive Grip ist eigentlich nur ein halber Controller, ein Gamepad im Henkelformat. Am Griff bewegen sich kleine Plättchen und erzeugen Reibung in der Hand. Sie sind die eigentliche Innovation. Durch sie spürt man, wie eine Angel in der Hand hin- und herschwingt, wie ein Lenkrad sich widerwillig herumreißen lässt, wie eine Pistole beim Schießen zurückstößt.

Echtes Feedback im freien Raum - davon hat wahrscheinlich jeder schon einmal geträumt, der mit einem Wii-Controller herumgefuchtelt oder vor dem Kamerasensor Kinect geturnt hat. Aber weil sich noch kein Controller als Standard etabliert hat, will sich Tactical Haptics nicht festlegen. Man kann praktisch alles mit Bewegungssensor an dem Haltegriff befestigen: die Wiimote, die Razer Hydra sowie Neuentwicklungen wie das STEM System.

Provancher setzt mit dem Reactive Grip zuerst auf VR und muss deswegen vor allem durchhalten, bevor er auf Erfolg hoffen kann. Dabei ist ihm durchaus klar, dass Haptik viele Controller besser machen könnte. Für den PC-Controller Leap Motion, für Kinect, auch für normale Gamepads kann er sich die Technologie vorstellen. Aber "das Riesenproblem ist Content". Erst einmal will Tactical Haptics "Prototypen zu den Entwicklern bekommen", SDKs fertigstellen und dann hoffen, über Mods einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Auch Provancher stellt sich also auf eine längere Wartezeit ein. Er ist sicher: "All diese Innovationen werden zu neuen Produkten verschmelzen. Aber es ist noch unklar, wie."

Vorgemerkt für eine Verschmelzung ist schon das STEM System.

 Jogging in der PlastikwanneController im Aufbau 

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Hotohori 10. Mär 2014

Oculus Rift kann quasi jeder nutzen, denke die einzige Einschränkung ist wenn man es...

Hotohori 10. Mär 2014

Sehe ich genauso, auf die Art wie im Artikel beschrieben kann ich mir einfach nicht...

Hotohori 10. Mär 2014

Das Problem ist nur... diese Technik funktioniert in dem die Signale im Gehirn selbst...

nick127 10. Mär 2014

War das Klack, Gamesworld oder X-Base?



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