Virtual Reality: HTCs Vive Flow ist die entspannteste VR-Brille

Zur Meditation oder für Vielflieger: Mit der Vive Flow wählt HTC einen deutlich anderen Ansatz als bei klassischen VR-Headsets.

Artikel veröffentlicht am ,
HTCs Vive Flow
HTCs Vive Flow (Bild: HTC)

HTC hat mit der Vive Flow ein autarkes VR-Headset vorgestellt. Der Hersteller selbst spricht von einer immersiven Brille für die virtuelle Realität, denn das Gerät sieht auch tatsächlich so aus.

Stellenmarkt
  1. React Frontend Entwickler (m/w/d)
    Hays AG, Hamburg
  2. Senior Learning Experience Designer/in (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg
Detailsuche

Anders als bei der Vive Pro 2 und der Vice Focus 3 liegt der Fokus weder auf Gaming noch auf Enterprise-Anwendungen: Stattdessen will HTC mit der Vive Flow Menschen ansprechen, die den ganzen Tag über immer wieder "Momente der Ruhe und Entspannung" genießen möchten.

Dazu zählen unter anderem Meditationen mit Apps wie Tripp, das Ansehen von Filmen und Serien bei den üblichen Streamingportalen oder das soziale Miteinander in virtuellen Räumen.

Puck, die Stubenfliege lässt grüßen

Zu diesem Zweck wird die Vive Flow wie eine echte Brille aufgesetzt - jeder Bügel verfügt über zwei Scharniere, um bei jeder Kopfform möglichst bequem zu sitzen. Das Gewicht liegt laut HTC bei 189 Gramm, der magnetisch arretier- und waschbare Gesichtsschutz ist in zwei Größen verfügbar.

  • Vive Flow (Bild: HTC)
  • Vive Flow (Bild: HTC)
  • Vive Flow (Bild: HTC)
  • Vive Flow (Bild: HTC)
  • Vive Flow (Bild: HTC)
  • Vive Flow (Bild: HTC)
Vive Flow (Bild: HTC)
Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Im Inneren arbeitet ein aktiv gekühlter ARM-Chip samt Android-basiertem Betriebssystem, wobei Anwendungen und Inhalte entweder aus dem Viveport-Store bezogen oder von einem Android-Smartphone aus eingespielt werden. Das klappt per Miracast, wobei Googles Pixel- und Samsungs Exynos-basierte Modelle mangels Support außen vor sind.

Die Vive Flow weist zwar einen integrierten Akku auf, ist aber primär darauf ausgelegt, per USB-C mit Energie versorgt zu werden. So kann das eigene Smartphone als Powerbank oder eben ein externer Akku verwendet werden, im Flugzeug wiederum ein USB-Anschluss. Notwendig für den Betrieb sind mindestens 7,5 Watt.

Zur Ausstattung der VR-Brille gehört ein LC-Display mit 1.600 x 1.600 Pixeln (alias 3.2K) bei 75 Hz pro Auge und mit einem 100 Grad breiten Sichtfeld. Einen Schieber, um mechanisch den interpupillaren Abstand (IPD) einzustellen, gibt es nicht - wohl aber einen Drehregler pro Auge, um bis zu minus sechs Dioptrien auszugleichen.

550 Euro für den Flow

In den Bügeln befinden sich Lautsprecher, alternativ werden Hörstöpsel per Bluetooth verbunden; eine Klinke gibt es nicht. Für virtuelle Konferenzen beispielsweise per Vive Sync sind überdies Mikrofone vorhanden. Unter den wie Fliegenaugen aussehenden Kunsttoffabdeckungen an der Front sitzen die zwei Kameras (samt Passthrough-Option) für das 6DoF-Inside-Out-Tracking, als Controller dient das eigene Smartphone.

Vive verkauft die Vive Flow ab dem 14. Oktober 2021 für 550 Euro, ausgeliefert werden sollen die ersten VR-Brillen im November. Zum optional zu erwerbenden Zubehör gehören unter anderem eine Transportdose und ein 10.000-mAh-Akkupack, wobei Erstere plus sieben Apps für Vorbesteller kostenlos ist. Außerdem gibt es für 7 Euro pro Monat ein Flow-Abo für den Viveport, das entsprechende Inhalte liefert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Wakarimasen 17. Okt 2021 / Themenstart

Oder Unternehmen, denn ironischerweise boomt der VR Markt gerade dort soweit ich das von...

ChMu 16. Okt 2021 / Themenstart

Wir haben unsere ersten Anwendungen fuer die Oculus Rift gemacht im Enterprise sector...

ChMu 15. Okt 2021 / Themenstart

Was hat das mit dem vorgestellten Geraet zu tun? Ein VR Setup mit Computer hat nichts...

d0p3fish 15. Okt 2021 / Themenstart

Was hat so eine Brille, bei einer Meditation zu suchen? :)

eastcoast_pete 14. Okt 2021 / Themenstart

Wenn ich's richtig gelesen habe (auch auf der verlinkten Webseite von HTC) "kann" die...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Drucker
Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
Artikel
  1. Microsoft: Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro
    Microsoft
    Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro

    Microsoft bringt wie angekündigt einen Minikühlschrank im Design der Xbox Series X auf den Markt, der auch nach Deutschland kommen wird.

  2. Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin
    Silicon Valley
    Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

    Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

  3. Streaming: Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen
    Streaming
    Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen

    Die südkoreanische Serie Squid Game ist dabei, sich zu Netflix' größtem Erfolg zu entwickeln: Die Survival-Serie bricht mehrere Rekorde.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair-Produkte • Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Crucial BX500 1 TB 69€ • Aerocool Aero One White 41,98€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /