Virtual Reality: HTCs Vive Flow ist die entspannteste VR-Brille

Zur Meditation oder für Vielflieger: Mit der Vive Flow wählt HTC einen deutlich anderen Ansatz als bei klassischen VR-Headsets.

Artikel veröffentlicht am ,
HTCs Vive Flow
HTCs Vive Flow (Bild: HTC)

HTC hat mit der Vive Flow ein autarkes VR-Headset vorgestellt. Der Hersteller selbst spricht von einer immersiven Brille für die virtuelle Realität, denn das Gerät sieht auch tatsächlich so aus.

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Anders als bei der Vive Pro 2 und der Vice Focus 3 liegt der Fokus weder auf Gaming noch auf Enterprise-Anwendungen: Stattdessen will HTC mit der Vive Flow Menschen ansprechen, die den ganzen Tag über immer wieder "Momente der Ruhe und Entspannung" genießen möchten.

Dazu zählen unter anderem Meditationen mit Apps wie Tripp, das Ansehen von Filmen und Serien bei den üblichen Streamingportalen oder das soziale Miteinander in virtuellen Räumen.

Puck, die Stubenfliege lässt grüßen

Zu diesem Zweck wird die Vive Flow wie eine echte Brille aufgesetzt - jeder Bügel verfügt über zwei Scharniere, um bei jeder Kopfform möglichst bequem zu sitzen. Das Gewicht liegt laut HTC bei 189 Gramm, der magnetisch arretier- und waschbare Gesichtsschutz ist in zwei Größen verfügbar.

  • Vive Flow (Bild: HTC)
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Vive Flow (Bild: HTC)
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Im Inneren arbeitet ein aktiv gekühlter ARM-Chip samt Android-basiertem Betriebssystem, wobei Anwendungen und Inhalte entweder aus dem Viveport-Store bezogen oder von einem Android-Smartphone aus eingespielt werden. Das klappt per Miracast, wobei Googles Pixel- und Samsungs Exynos-basierte Modelle mangels Support außen vor sind.

Die Vive Flow weist zwar einen integrierten Akku auf, ist aber primär darauf ausgelegt, per USB-C mit Energie versorgt zu werden. So kann das eigene Smartphone als Powerbank oder eben ein externer Akku verwendet werden, im Flugzeug wiederum ein USB-Anschluss. Notwendig für den Betrieb sind mindestens 7,5 Watt.

Zur Ausstattung der VR-Brille gehört ein LC-Display mit 1.600 x 1.600 Pixeln (alias 3.2K) bei 75 Hz pro Auge und mit einem 100 Grad breiten Sichtfeld. Einen Schieber, um mechanisch den interpupillaren Abstand (IPD) einzustellen, gibt es nicht - wohl aber einen Drehregler pro Auge, um bis zu minus sechs Dioptrien auszugleichen.

550 Euro für den Flow

In den Bügeln befinden sich Lautsprecher, alternativ werden Hörstöpsel per Bluetooth verbunden; eine Klinke gibt es nicht. Für virtuelle Konferenzen beispielsweise per Vive Sync sind überdies Mikrofone vorhanden. Unter den wie Fliegenaugen aussehenden Kunsttoffabdeckungen an der Front sitzen die zwei Kameras (samt Passthrough-Option) für das 6DoF-Inside-Out-Tracking, als Controller dient das eigene Smartphone.

Vive verkauft die Vive Flow ab dem 14. Oktober 2021 für 550 Euro, ausgeliefert werden sollen die ersten VR-Brillen im November. Zum optional zu erwerbenden Zubehör gehören unter anderem eine Transportdose und ein 10.000-mAh-Akkupack, wobei Erstere plus sieben Apps für Vorbesteller kostenlos ist. Außerdem gibt es für 7 Euro pro Monat ein Flow-Abo für den Viveport, das entsprechende Inhalte liefert.

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Wakarimasen 17. Okt 2021

Oder Unternehmen, denn ironischerweise boomt der VR Markt gerade dort soweit ich das von...

ChMu 16. Okt 2021

Wir haben unsere ersten Anwendungen fuer die Oculus Rift gemacht im Enterprise sector...

ChMu 15. Okt 2021

Was hat das mit dem vorgestellten Geraet zu tun? Ein VR Setup mit Computer hat nichts...

d0p3fish 15. Okt 2021

Was hat so eine Brille, bei einer Meditation zu suchen? :)



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