Virtual Reality: HTC stellt Gesichts- und Augentracker für Vive Focus 3 vor

Für Motion Capturing und andere Profibereiche sind zwei Module gedacht, mit denen das VR-Headset HTC Vive Focus 3 erweitert werden kann.

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HTC Vive Focus 3 mit Facial Tracker und Eye Tracker
HTC Vive Focus 3 mit Facial Tracker und Eye Tracker (Bild: HTC)

Der Hersteller HTC erweitert das Ökosystem rund um das Virtual-Reality-Headset Focus 3 um zwei Neuheiten. Der Facial Tracker und der Eye Tracker sind vor allem für professionelle Anwender gedacht, die Gesichts- und Augendaten bei Motion-Capture-Sessions erfassen möchten oder bei Schulungen oder virtuellen Meetings möglichst viele genaue Informationen benötigen, etwa für Marktforschung oder medizinische Untersuchungen.

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Die Mono-Tracking-Kamera des Facial Tracker erfasst den Gesichtsausdruck durch 38 Blend Shapes inklusive Lippen, Kiefer, Wangen, Kinn, der Zähne und der Zunge. Dadurch sollen sich die Mimik und Mundbewegungen von Avataren präzise erfassen lassen.

Mit einer Trackingrate von 60 Hz und einer optimierten Laufzeit für das Gesichtstracking können Benutzer ihre Lippenbewegung bei minimaler Latenz mit ihrer Stimme synchronisieren. Zur Einrichtung wird der Facial Tracker über den USB-C-Anschluss mit der Focus 3 verbunden. Weitere Geräte oder Adapter sind nicht erforderlich.

Augenbewegungen mit dem Eye Tracker verfolgen

Mit dem Eye Tracker können Unternehmen über das Verfolgen und Analysieren von Augenbewegungen, Aufmerksamkeit und Fokus tiefgehende Analysen zum Nutzerverhalten gewinnen, etwa beim Design von Bedienoberflächen oder in der Marktforschung.

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Das Dualkamera-Setup ist durch IR-Illuminatoren in der Lage, Daten zum Ursprung und zur Richtung des Blicks, zur Größe und Position der Pupille sowie zum Öffnungsgrad der Augen zu erfassen.

Mittels Heat Mapping und Blickverfolgung kann zudem die Blickdauer und -richtung gemessen werden, um Erkenntnisse über die Leistung und Interaktion zu gewinnen und die Ergebnisse zu verbessern.

Zudem kann die einstellbare Interpupillardistanz (IPD) mit der Focus 3 zusammenarbeiten und Nutzer dabei unterstützen, den optimalen Blickwinkel zu finden. Das Modul wird magnetisch am VR-Headset befestigt, was laut Vive die Ergonomie nicht beeinträchtigt.

Außerdem bietet der Eye Tracker eine Blicksteuerung und kann so helfen, die Auslastung des Grafikprozessors zu optimieren, indem Foveated Rendering die Bereiche priorisiert, auf die sich die Benutzer tatsächlich konzentrieren.

Verfügbarkeit und Preise

Die Geräte unterstützen Unity, die Unreal Engine und Native sowie WaveSDK von Vive und das kommende OpenXR. Auch das Streamen von einem PC per Business Streaming ist möglich. Beide Tracker sind ab sofort verfügbar, der Eye Tracker kostet etwa 300 Euro und der Facial Tracker rund 120 Euro.

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