Virtual Reality: Google soll neues Cardboard planen - ohne Pappe
Einem Bericht der Financial Times(öffnet im neuen Fenster) zufolge arbeitet Google an einer neuen Version des Cardboards, das ungeachtet des Namens nicht mehr aus Pappe, sondern aus Kunststoff bestehen soll. Hinzu kämen bessere Linsen und Sensoren, das sagten Google-nahe Quellen der Zeitung. Zudem wolle der Hersteller weitere Verbesserungen in sein mobiles Betriebssystem integrieren, um Virtual Reality zu unterstützen – folgerichtig als Android VR bezeichnet.

Das neue, noch namenlose VR-Headset soll gegen Samsungs Gear VR positioniert werden und mit mehr Smartphones kompatibel sein statt nur mit einigen Galaxy-Geräten. Damit einher gehen in die Halterung integrierte Sensoren, die genauer und schneller arbeiten dürften als die, die in den Smartphones selbst stecken. Google lehnte einen Kommentar zu einem neuen Cardboard ab. Die Financial Times zitiert allerdings Sundar Pichai mit seinen Worten vom Earnings Call vergangene Woche, das Cardboad sei der erste Schritt von vielen gewesen, Virtual Reality bei Google voranzubringen.
Kürzlich verkündete der Hersteller, seit der Vorstellung des Cardboards über fünf Millionen Exemplare(öffnet im neuen Fenster) ausgeliefert zu haben – was Google nicht erwartet hatte. Abseits von Virtual Reality investiert Mountain View auch in Augmented Reality, beispielsweise steckte Google zusammen mit Unternehmen wie Alibaba und Warner Bros. vergangene Woche 800 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) in Magic Leap.
Googles Cardboard und passende, für Android verfügbare Apps hatten wir im Mai 2015 ausprobiert : Besonders 3D-Fotos und Panoramaaufnahmen empfanden wir in der Virtual Reality als gut umgesetzt. Den Nachfolger könnte Google im Herbst zusammen mit neuen Nexus-Geräten vorstellen.
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