Virtual Reality: Google legt Software für Cardboard offen

Nach der Aufgabe des VR-Dienstes Daydream beendet Google nun auch die Unterstützung seiner erste VR-Lösung, dem Cardboard. Das Unternehmen legt die Software dafür aber offen und hofft, dass die Community die Weiterentwicklung übernimmt.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Cardboard endet als Open-Source-Projekt.
Googles Cardboard endet als Open-Source-Projekt. (Bild: Google)

Die VR-Brille aus Pappe, Googles Cardboard, sollte einen günstigen Einstieg in die VR-Welt bieten. Das Unternehmen beendet nun aber seine direkte Unterstützung für die Cardboard-Software und stellt diese als Open Source auf Github bereit, wie das Unternehmen in seinem Entwicklerblog schreibt. Erst vor rund drei Wochen hatte Google den VR-Dienst Daydream aufgegeben. Offenbar sieht das Unternehmen keine große wirtschaftliche Zukunft mehr für VR-Technik.

Zusätzlich zu der nun verfügbaren Software für das Cardboard hatte Google zuvor schon einen Bausatz für die VR-Brille aus Pappe veröffentlicht. Das Projekt selbst kann damit also auch künftig von interessierten Entwicklern weiter genutzt werden. Allerdings muss sich die Community um die weitere Pflege selbst kümmern.

So kündigt Google in der Mitteilung zur Offenlegung explizit an, dass das SDK durch das Unternehmen nicht mehr aktiv weiterentwickelt werden soll. Es soll künftig aber noch vereinzelte Beiträge von Google zu dem Projekt geben. Zwar sei die Nutzung der Cardboard zurückgegangen, in einigen Bereichen wie Unterhaltung und Bildung werde das Gerät aber weiter aktiv eingesetzt. Die Offenlegung des Codes soll damit weiter die einfache Verfügbarkeit des Cardboard-Ökosystems gewährleisten.

Der nun verfügbare Code umfasst Bibliotheken für Entwickler von iOS und Android-Apps sowie zum Rendern der VR-Ansicht auf den Geräten selbst. Hinzu kommen Schnittstellen zum Überwachen von Kopfbewegungen, zum Verarbeiten von Eingaben und auch zum Rendern von Linsenverzerrungen. Mittels einer QR-Code-Bibliothek sollen Geräte künftig außerdem auch ohne die offizielle Cardboard-App genutzt werden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Truppenversuch
Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter

Beim Truppenversuch der modifizierten Hololens 2 für die US-Armee hat sich herausgestellt, dass die Soldaten an Kampfkraft einbüßen und die Brillen ablehnen.

Truppenversuch: Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter
Artikel
  1. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

  2. Nutzertest: Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz
    Nutzertest
    Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz

    Ein Kunde hat seine Hardware aufgerüstet, dennoch bekommt er statt 1 GBit/s nur 950 MBit/s im Download. Deutsche Glasfaser forscht nach.

  3. Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz: Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest
    Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz
    Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest

    Ständiges Wechseln zwischen Messenger-Apps ist lästig. All-in-One-Messenger versprechen, dieses Problem zu lösen. Wir haben fünf von ihnen getestet und große Unterschiede bei Bedienbarkeit und Datenschutz festgestellt.
    Ein Test von Leo Dessani

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /