Virtual Reality: Facebook testet Werbung in Oculus-Spielen

Nach der Smartphone-App geht es ins VR-Headset selbst: Facebook wirbt künftig in Games beispielsweise für Bio-Supermärkte in der Nähe.

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Bandenwerbung von Jasper's Market in Blaston
Bandenwerbung von Jasper's Market in Blaston (Bild: Facebook)

Facebook wird in den nächsten Wochen beginnen, testweise Werbung in VR-Spielen auf dem Oculus Quest (2) zu machen. Als erster Titel wird hierzu Blaston von Resolution Games verwendet, weitere Spiele anderer Studios sollen in den nächsten Wochen sogenannte In-Headset-Ads erhalten.

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In der Smartphone-App für Oculus Quest (2) gibt es bereits seit Mai 2021 vereinzelt Werbung, um auf neue Erfahrungen oder Spiele hinzuweisen. Facebook betont, diese Art von Sichtbarkeit sei wichtig für die Entwicklerstudios, damit deren Software genutzt und gekauft wird.

Neu ist die Art von Werbung wie sie in etwa Blaston, einem Area-Shooter, eingeblendet wird: Dort werden keine Erfahrungen oder Spiele vorgestellt, sondern Partner von Facebook. Als exemplarisches Beispiel zeigt der Oculus-Mutterkonzern eine Bandenwerbung von Jasper's Market, einem Laden für Biogemüse in San Franciso.

Datenschutz- und Werberichtlinien bleiben bestehen

Wie beim regulären Facebook auch, gibt es bei einem Klick die Details zum Partner, zudem einen Hinweis, warum die Werbung eingeblendet wird. Zudem kann sie gemeldet oder verborgen werden - auch diese beiden Optionen sind altbekannt. Weiterhin sagt Facebook, dass die bestehenden Datenschutz- und Werberichtlinien nicht geändert würden.

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Der Hersteller verwendet laut eigenen Angaben keine Informationen, die lokal auf dem Oculus Quest (2) gespeichert sind. Dazu gehören Sensordaten oder Bilder der Hände - auch Größe, Körpergewicht oder Geschlecht werden nicht übermittelt. Gleiches gilt für Bewegungsdaten innerhalb von Räumlichkeiten, diese sollen nicht für Werbedaten eingesetzt werden, sondern wie gehabt nur anonymisiert, um die Sicherheit zu erhöhen.

In Deutschland ist einzig das erste Oculus Quest (Test) verfügbar, das Oculus Quest 2 lässt sich primär aus Datenschutzgründen nicht erwerben - es muss importiert werden. Derzeit verteilt Facebook das v30-Update, welches unter anderem Air Link für das Oculus Quest 1 bringt.

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ms (Golem.de) 21. Jun 2021 / Themenstart

Facebook stellt doch nicht nur die API, die stellen doch auch den Kontakt zu den...

ChMu 20. Jun 2021 / Themenstart

Doch. Zwar nicht direkt aber durch die Quartals Zahlen kann man das schon sehr gut...

Hotohori 19. Jun 2021 / Themenstart

Facebook soll irgendwas zwischen 50-100 Euro pro Quest 2 draufzahlen. Also muss das Geld...

BrechMichel 18. Jun 2021 / Themenstart

Das ist genau der Grund warum ich mein Oculus quest 2 nicht behalten habe - Facefook...

pool 18. Jun 2021 / Themenstart

It's full of ads!

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