3dRudder: sensorgespickte Steuerscheibe

Als PC-Controller ist der 3dRudder bereits seit einigen Jahren auf dem Markt und auch für Nicht-VR-Spiele geeignet. Die uns vorliegende PSVR-Version - sie kostet rund 120 Euro - ist allerdings erst in diesem Sommer erschienen.

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Rein optisch erinnert der 3dRudder an einen kreisrunden Roboterstaubsauger, die untere Hälfte ist jedoch elliptisch ausgebuchtet, um Neigungen zu ermöglichen. Wie die Cybershoes wird der 3dRudder im Sitzen gesteuert: Man stellt beide Füße auf die Scheibe, bis sie sich nach mehreren Pieptönen kalibriert hat. Anschluss und Einrichtung des 3dRudder an die Playstation 4 dauern nur wenige Sekunden: Ein wohltuender Unterschied zu dem langwierigen Cybershoes-Gefrickel.

Steuern lässt sich der 3dRudder sowohl mit Schuhen als auch Socken - letztere ermöglichen mehr Präzision. Durch Neigen der sensorgespickten Scheibe kann man wahlweise nach vorne, hinten oder in einem beliebigen Winkel zur Seite laufen. Damit die Füße nicht von der Scheibe abgleiten, stecken wir zunächst zwei Plastikbegrenzungen in die dafür vorgesehenen Rillen. Dann geht es auch schon los mit der ersten Gaming-Session.

Für den Anfang haben wir uns den rasanten Shooter Telefrag VR ausgesucht: Eines von 70 Spielen, die 3dRudder auf seiner Website als kompatibel listet. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es in Telefrag VR darum, Gegner durch gezielte Teleportings zu töten. Dazwischen sollte man immer in Bewegung bleiben, um nicht selbst zum Ziel einer Beam-Attacke zu werden.

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Beim hektischen Gerenne wird uns schon nach wenigen Sekunden schlecht: Offenbar lässt sich das Hirn mit dem Scheibengleiten weit weniger gut täuschen als mit dem Cybershoes-Gestrampel. Um nicht gänzlich ins Delirium zu verfallen, brechen wir den Spielversuch nach kurzer Zeit ab, ruhen uns aus und wenden uns dann einem weiteren Testspiel zu.

Zentrales Gameplay-Element von The Wizards ist es, mit Handbewegungen Zaubersprüche, Blitze und Feuerbälle zu erzeugen; das Laufen ist in dem Spiel eher Nebensache. Genau deswegen haben wir The Wizards aber ausgewählt: Vielleicht kann der 3dRudder uns kognitiv entlasten, indem wir uns auf die Hände konzentrieren.

Tatsächlich fühlt sich das Gehen mittels Fußcontroller recht angenehm an: Die langsamen Bewegungen verhindern, dass uns übel wird wie in Telefrag VR. Allerdings könnten wir auch gut auf die Fußsteuerung verzichten - dafür haben wir das Lenken per Stick schon viel zu sehr verinnerlicht.

Als drittes Testspiel für den 3dRudder wählen wir Immortal Legacy: The Jade Cipher. Laut Hersteller soll der Fuß-Controller helfen, die Hände für die Action freizubekommen, will heißen: für Feuergefechte mit feindlichen Schergen und Monstern.

In den ersten Spielminuten ballern wir uns durch eine Felsenschlucht, der 3dRudder sorgt dabei in der Tat für kognitive Entlastung. Allerdings verhalten sich die Gegner auch statisch und bleiben hinter ihrer Deckung, anstatt uns zu umzingeln. Ein hochpräzises Shooter-Ballett würde hingegen sehr viel Übung erfordern - gerade bei einem Controller wie dem 3dRudder, der widerstandsarm ist und bei schnellen Richtungsänderungen zu wackeln beginnt.

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zilti 07. Okt 2019

Dein Körper kann sehr wohl zwischen echt und VR unterscheiden in solchen Situationen...

Dwalinn 25. Sep 2019

Der Vergleich mit Tetris ist nicht böse sonder ein Kompliment (und dazu sehr passend...

Gucky 24. Sep 2019

Omni ist nicht das was man will. Das ist eine Wok Pfanne mit Gleitschuhen.. Infinadeck...

Hotohori 24. Sep 2019

Rate mal wem der Twitter Kanal und Discord Server Sword Art Online Germany gehört. ;) VR...

Hotohori 24. Sep 2019

Oder man findet niemals eine echte Lösung bei der jetzigen VR, auch das wäre möglich...



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