Motion Sickness: Fehlanzeige!

Bemerkenswert ist, dass wir die ganze Session über keine Übelkeit verspüren. Motion Sickness gehört bekanntlich zu den größten Hindernissen für eine Mainstream-Tauglichkeit von VR, genau deswegen haben sich Entwickler Methoden wie das Teleportieren, die Verengung des Blickfeldes beim Laufen oder schrittweise Drehungen einfallen lassen. Mit den Cybershoes allerdings hat sich das Problem - in unserem Fall - erledigt: Wir können laufen, rennen und uns drehen, ohne dass es zu Schweißausbrüchen und Magengrummeln kommt. Offenbar gaukelt das Cybershoe-Schlittern dem Hirn erfolgreich vor, dass der Körper tatsächlich von A nach B unterwegs ist. Nun ist Skyrim nicht gerade das schnellste unter den VR-Spielen. Wie sieht es mit Motion Sickness aus, in dem es deutlich hektischer zur Sache geht?

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Um das zu prüfen, wenden wir uns unserem nächsten Testspiel zu. In Doom VFR befinden sich Spieler häufig in hitzigen Infights mit Horden von Gegnern: Um das zu überleben, ist ein Shooter-Ballett nötig. Unsere ersten Spielminuten zeigen: Die Cybershoes funktionieren in Doom VFR immer dann sehr gut, wenn die Gänge breit sind und die Gegner nur von einer Seite kommen - dann nämlich bleiben unpräzise Fußbewegungen ohne echte Konsequenzen.

Als wir aber in einer Arena mit einem Mancubus und mehreren kleinen Gegnern landen, wird es brenzlig: Ohne echtes Strafing können wir den Raketen des Obermonsters kaum ausweichen - und greifen deshalb notgedrungen auf den linken Controller-Stick zurück. Den brauchen wir auch, um uns weiterhin auf die Gegner teleportieren und Instant Kills landen zu können. Im Cybershoes-Kontext wirkt der Tele-Kill wie ein Fremdkörper. Wobei das natürlich nicht den Schuhen in die ... nun ja, Schuhe geschoben werden sollte.

Unser drittes Testspiel ist Fallout 4 VR. Auch hier zeigt sich, dass die offene Spielwelt mit den Cybershoes viel Muskelkraft erfordert. Wenig begeistert sind wir von unserem Testlauf im Atomschutzbunker Vault 111: Gerade in schmalen Gängen und engen Räumen erfordern die Cybershoes präzise Bewegungen - sonst bleibt man ständig an irgendwelchen Wänden und Ecken hängen. Kommt dann noch ein Kampf dazu, wird es vollends chaotisch. Wobei wir auch hier davon ausgehen, dass Training viel bewirken kann: Je länger wir die Cybershoes in Gebrauch haben, desto einfacher wird wohl auch ihre präzise Nutzung werden. Wie virtuos sich die VR-Schuhe einsetzen lassen, zeigen Videos wie dieses.

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Bevor wir ein Fazit ziehen, vergleichen wir die Cybershoes aber noch kurz mit einem anderen Fußcontroller: dem 3dRudder der gleichnamigen Firma aus Frankreich.

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 Cybershoes: komplizierte Konfiguration, anstrengender Workout3dRudder: sensorgespickte Steuerscheibe 
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zilti 07. Okt 2019

Dein Körper kann sehr wohl zwischen echt und VR unterscheiden in solchen Situationen...

Dwalinn 25. Sep 2019

Der Vergleich mit Tetris ist nicht böse sonder ein Kompliment (und dazu sehr passend...

Gucky 24. Sep 2019

Omni ist nicht das was man will. Das ist eine Wok Pfanne mit Gleitschuhen.. Infinadeck...

Hotohori 24. Sep 2019

Rate mal wem der Twitter Kanal und Discord Server Sword Art Online Germany gehört. ;) VR...

Hotohori 24. Sep 2019

Oder man findet niemals eine echte Lösung bei der jetzigen VR, auch das wäre möglich...



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