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Wir strampeln auf dem Drehstuhl mit den Beinen

Beginnen wir mit den Cybershoes, einem Kickstarter- und Indiegogo-Projekt: Sie sollen Fortbewegung in VR körperlich erlebbar machen, wobei man nicht etwa aufrecht geht oder rennt, sondern auf einem Drehstuhl sitzt und mit den Beinen strampelt. Das klingt zwar schräg, kann aber funktionieren - wenn es die Immersion eher fördert als zerstört.

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Bevor wir das untersuchen, schauen wir uns die Hardware genauer an. Die stabil wirkenden Controller werden mit herkömmlichen Snowboard-Bindungen unter die Schuhe geschnallt - sie sind damit für so ziemlich alle Schuhgrößen geeignet. An der Unterseite der je 355 Gramm schweren Cybershoes befinden sich Rollen, die Fußbewegungen tracken. Unterhalb des Fußballens ist zudem eine Inertial Measurement Unit (IMU), die zur Orientierung im dreidimensionalen Raum dient.

Im vorderen Bereich sind die Cybershoes mit streifenförmigen Erhöhungen ausgestattet, die den Grip bei Drehbewegungen verbessern sollen. An der Innenseite befinden sich ein Knopf und eine LED fürs Ein- und Ausschalten beziehungsweise für die Bestimmung der Funkfrequenz, daneben ein Mikro-USB-Anschluss für das Aufladen der Akkus und für Firmware-Updates. Sollte der Akku dauerhaft schlappmachen, kann er beim Hersteller nachbestellt werden - die damit verbundene Schuhsohle wird dann ebenfalls erneuert.

Die Fußcontroller sind derzeit mit der HTC Vive, Valve Index, Oculus Rift, Pimax sowie VR-Headsets für Windows Mixed Reality kompatibel - der Treiber dockt sich dafür an Steam an. Für die Oculus Quest ist separate Software wie ALVR oder VRDesktop notwendig.

Das ist aber noch längst nicht alles. Denn für die Cybershoes benötigen wir nicht nur einen passenden Drehstuhl plus Teppich, sondern auch eine Vorrichtung, die das Headset-Kabel von oben zuführt - ansonsten würde es sich bei dem vielen Gedrehe schnell verheddern. In ihrem Online-Shop hält die Cybershoes GmbH vier Hardwarepakete unterschiedlicher Zusammensetzung zur Auswahl bereit, die vorbestellt werden können - die Auslieferung soll dann im Oktober beginnen.

Das Basispaket (Cybershoes + Cybercarpet) kostet bei Veröffentlichung des Artikels 391 Euro, die besonders umfangreiche Business Edition immerhin 1.273 Euro. Zu Testzwecken schickte uns die Firma ein Paket, das neben einem Cybershoes-Prototyp auch einen speziell angefertigten Cyberchair, einen kreisrunden Cybercarpet und ein Cable-Management-System enthielt. Dabei handelte es sich tatsächlich um eine Regolit-Lampe von Ikea, die - leicht modifiziert - als Headset-Aufhängung über dem Cyberchair fungiert. Als Alternativen empfiehlt Cybershoes seinen Kickstarter- und Indiegogo-Unterstützern einen Tripod und eine Deckenaufhängung. Auch eine Liste alternativer Barhocker führt das Unternehmen auf seiner Website.

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 Virtual Reality: Cybershoes sorgen für Immersion und MuskelkaterCybershoes: komplizierte Konfiguration, anstrengender Workout 
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zilti 07. Okt 2019

Dein Körper kann sehr wohl zwischen echt und VR unterscheiden in solchen Situationen...

Dwalinn 25. Sep 2019

Der Vergleich mit Tetris ist nicht böse sonder ein Kompliment (und dazu sehr passend...

Gucky 24. Sep 2019

Omni ist nicht das was man will. Das ist eine Wok Pfanne mit Gleitschuhen.. Infinadeck...

Hotohori 24. Sep 2019

Rate mal wem der Twitter Kanal und Discord Server Sword Art Online Germany gehört. ;) VR...

Hotohori 24. Sep 2019

Oder man findet niemals eine echte Lösung bei der jetzigen VR, auch das wäre möglich...


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