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Virtual Reality: Blizzard setzt auf Smartphones statt auf "lustige Helme"

Zuschauen ja, aber aktiv auf Virtual Reality zugehen will Blizzard vorerst nicht: Das hat Kreativchef Chris Metzen gesagt – obwohl er einräumt, dass die Technologie gerade bei World of Warcraft durchaus spannend wäre.
/ Peter Steinlechner
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World of Warcraft (Bild: Blizzard)
World of Warcraft Bild: Blizzard

"Alle reden über Virtual Reality und tragen lustige Helme" , hat Blizzards Kreativchef Chris Metzen im Gespräch mit Venturebeat.com(öffnet im neuen Fenster) gesagt. "Aus kultureller Sicht interessieren wir uns dafür, und wir beobachten" , so Metzen weiter. Trotzdem werde Blizzard vorerst nicht aktiv an entsprechenden Anwendungen oder Umsetzungen arbeiten, so Metzen. Mit dieser Auffassung steht er innerhalb der Firma nicht allein: Mit Frank Pearce und Mike Morhaime sind laut dem Artikel auch die anderen entscheidenden Topmanager zurückhaltend.

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Metzen räumt ein, dass es spannend wäre, mit einem VR-Helm "durch World of Warcraft zu laufen und alles 1-zu-1 zu sehen" . Allerdings warnt er vor den Herausforderungen, denn Blizzard sei generell eher gut bei Titeln, bei denen die Community eine große Rolle spiele – und das sei mit VR zumindest derzeit noch schwierig.

Wesentlich spannender finden die Manager des Entwicklerstudios offenbar Smartphones und Tablets: So habe Frank Pearce – der unter anderem entscheidend an Starcraft und Warcraft beteiligt war – gesagt, dass er sich vorstellen könne, die reiche Erfahrung von Blizzard im Genre der Echtzeit-Strategiespiele in künftige Smartphone-Spiele einzubringen. Mit einer Einschränkung: Die langen, epischen Schlachten der Klassiker müssten seiner Meinung nach deutlich kürzer ausfallen.


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