Virtual Reality: Blizzard setzt auf Smartphones statt auf "lustige Helme"
"Alle reden über Virtual Reality und tragen lustige Helme", hat Blizzards Kreativchef Chris Metzen im Gespräch mit Venturebeat.com(öffnet im neuen Fenster) gesagt. "Aus kultureller Sicht interessieren wir uns dafür, und wir beobachten", so Metzen weiter. Trotzdem werde Blizzard vorerst nicht aktiv an entsprechenden Anwendungen oder Umsetzungen arbeiten, so Metzen. Mit dieser Auffassung steht er innerhalb der Firma nicht allein: Mit Frank Pearce und Mike Morhaime sind laut dem Artikel auch die anderen entscheidenden Topmanager zurückhaltend.

Metzen räumt ein, dass es spannend wäre, mit einem VR-Helm "durch World of Warcraft zu laufen und alles 1-zu-1 zu sehen". Allerdings warnt er vor den Herausforderungen, denn Blizzard sei generell eher gut bei Titeln, bei denen die Community eine große Rolle spiele – und das sei mit VR zumindest derzeit noch schwierig.
Wesentlich spannender finden die Manager des Entwicklerstudios offenbar Smartphones und Tablets: So habe Frank Pearce – der unter anderem entscheidend an Starcraft und Warcraft beteiligt war – gesagt, dass er sich vorstellen könne, die reiche Erfahrung von Blizzard im Genre der Echtzeit-Strategiespiele in künftige Smartphone-Spiele einzubringen. Mit einer Einschränkung: Die langen, epischen Schlachten der Klassiker müssten seiner Meinung nach deutlich kürzer ausfallen.



