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45-fps-Modus und Empfehlungen

Wie eingangs erwähnt, haben wir alle fünf Spiele auf einem Oculus Rift vermessen. Ohnehin sind Lone Echo, Robo Recall und The Climb exklusiv für das Rift verfügbar - nur per Revive laufen diese auch unter Steam und somit auf HTCs Headset. Den Asynchronous Spacewarp gibt es allerdings nur bei Oculus, denn SteamVR hat bisher keine entsprechende Technik integriert. Die vorhandene Asynchronous Reprojection auf aktuellen Grafikkarten entspricht Oculus' Asynchronous Timewarp, der jedoch einzig Drehungen des Kopfes (Rotation) interpoliert und keine Körperbewegungen (Position). Bei vergleichsweise geringer Render-Geschwindigkeit der Grafikkarte liefert die Oculus-Runtime unserer Ansicht nach das bessere Spielgefühl.

  • Geforce GTX 1070 Ti und Radeon RX Vega 56 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lone Echo (Rechteinhaber: Ready at Dawn, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Robo Recall (Rechteinhaber: Epic Games, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Serious Sam VR (Rechteinhaber: Croteam, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Space Pirate Trainer (Rechteinhaber: I-Illusions, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Climb (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lone Echo
  • Robo Recall
  • Serious Sam VR
  • Space Pirate Trainer
  • The Climb
Lone Echo (Rechteinhaber: Ready at Dawn, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Auch die erzielten Millisekunden pro Frame, etwa in dem für beide Plattformen erhältlichen Space Pirate Trainer, sind nicht direkt vergleichbar. Hintergrund sind die unterschiedlichen Algorithmen etwa für den Warp, also die Verzerrung des Bildes, damit es durch die Linsen korrekt dargestellt wird oder den virtuellen Käfig (Guardian bei Oculus und Chaperone bei SteamVR). Prinzipiell sollten die Frametimes im Space Pirate Trainer auf einem Rift und Vive dennoch sehr nahe beieinanderliegen, da die meiste Zeit pro Frame das Spiel ausmacht. Da es nahezu unmöglich ist, eine Szene in VR absolut identisch zu reproduzieren, ist ein direkter Vergleich nur mit Benchmarks wie VRMark oder VRScore denkbar - was wir aber bisher in dieser Form nicht getan haben.

Die Geforce GTX 1070 Ti mag bei unseren Messungen mit dem Oculus Rift meist etwas schneller rendern als die Radeon RX Vega 56. Für absolut stabile 90 fps, sprich konstant deutlich unter 11 ms, sollte allerdings bei einigen Titeln auch bei der Nvidia-Karte die Bildqualität reduziert werden und beim AMD-Pendant erst recht. Niedrigere Detailstufen etwa beim Mesh oder bei den Schatten fallen dabei weniger ins Auge als eine verringerte Render-Auflösung. Wir haben festgestellt, dass viele Spieler den 45-fps-Modus mit Asynchronous Spacewarp als flüssig empfinden, weshalb es sich anbietet, bewusst auf hohe Einstellungen und Supersampling - 150 oder 200 Prozent Pixelmenge - zu setzen. Oculus hat daher die Systemanforderungen gesenkt, wenn auch nur leicht.

Eine 200-Euro-Karte reicht für den 45-fps-Modus

Empfahl der Hersteller ursprünglich noch eine Geforce GTX 970 oder eine Radeon R9 290 (alternativ: Geforce GTX 1060 oder Radeon RX 480) samt einem Core i5-4590, darf es dank des Asynchronous Spacewarp im 45-fps-Modus nun eine Geforce GTX 960 oder eine Radeon R9 285 (alternativ: Geforce GTX 1050 Ti oder Radeon RX 470) samt einem Core i3-6100 oder einem X-4350 sein. Ein Blick auf die Messwerte bei der Computerbase zeigt, dass mit einer Geforce GTX 1060 oder Radeon RX 580 auch fordernde Titel wie Lone Echo flüssig laufen und Spaß machen. Nutzer einer Geforce GTX 1070 Ti oder Radeon RX Vega 56 hingegen sollten sich entscheiden, ob sie weniger Pixel und dafür native 90 fps oder mehr Bildqualität mit 45 fps und Asynchronous Spacewarp haben möchten. Beides zusammen gibt es erst ab einer GTX 1080 Ti oder einer Titan XP.

Wie schon bei unseren Messungen des CPU-Multitaskings, erhalten interessierte Nutzer unsere Werte auf Nachfrage zur eigenen Analyse (bitte per E-Mail an ms@golem.de). Zudem erhoffen wir uns Rückmeldung, ob weitere Resultate gewünscht sind. Denkbar wäre beispielsweise eine Messreihe mit AMDs Ryzen, ob vier oder sechs oder acht Kerne für Virtual Reality besser sind.

 Die GTX 1070 Ti ist schneller, aber ...
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keldana 06. Dez 2017

Auf jeden Fall. Fahre selbst ein System mit GTX 1070 und Ryzen und wüßte natürlich schon...

otraupe 06. Dez 2017

"The bottom two charts (green rectangles) show dropped frames, synthesized frames, and...

otraupe 06. Dez 2017

Probier den Truck-Simulator. ALLERDINGS: - Die Software muss explizit unterstützt...

xmaniac 05. Dez 2017

Die 1080ti sollte 95% der Verbesserung ausmachen. Die CPU ist doch noch super. Ich würde...

xmaniac 05. Dez 2017

Ich halte das für Unfug bei einem Rennspiel. Entweder das Cockpit würde auf dich zu...


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