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Die GTX 1070 Ti ist schneller, aber ...

Als Testsystem für unsere VR-Benchmarks verwenden wir einen etwas älteren Rechner, da die Messungen nicht im Büro, sondern auf dem Privat-PC durchgeführt wurden: Ein Core i7-4790K wird von 32 GByte RAM unterstützt, Windows 10 v1709 (Fall Creator's Update) samt Spielen liegt auf einer Samsung 960 Evo. Als Treiber verwenden wir die jeweils aktuellen, also den Geforce 388.43 von Nvidia sowie die Radeon Software 17.11.4 von AMD.

  • Geforce GTX 1070 Ti und Radeon RX Vega 56 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lone Echo (Rechteinhaber: Ready at Dawn, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Robo Recall (Rechteinhaber: Epic Games, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Serious Sam VR (Rechteinhaber: Croteam, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Space Pirate Trainer (Rechteinhaber: I-Illusions, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Climb (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lone Echo
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  • The Climb
Lone Echo
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Bei Lone Echo handelt es sich um einen der besten VR-Titel, entwickelt wurde er von Ready at Dawn. Wir nutzen als Benchmark eine Szene zu Beginn des Spiels, in der wir uns mit der herrlich britischen Astronautin Olivia unterhalten. Grafisch zählt Lone Echo zu den schönsten VR-Erfahrungen, wir testen mit maximalen Details inklusive temporaler Kantenglättung. Kurioserweise benötigt die Vega 56 bei 100 Prozent Render-Auflösung rund anderthalb Minuten lang etwa 16 ms pro Frame, weshalb die Rift-Runtime im 45-fps-Modus arbeitet. Erst danach sinkt die Zeit pro Bild und die Radeon bewegt sich im 11-ms-Bereich ohne Asynchronous Spacewarp; dieses Verhalten ist reproduzierbar. Die Geforce hingegen liefert fast durchweg flüssige 90 fps, ein paar Frame-Drops treten dennoch auf. Mit 150 Prozent Render-Auflösung ist bei beiden Karten der Asynchronous Spacewarp aktiv, das Spielgefühl ist identisch.

  • Geforce GTX 1070 Ti und Radeon RX Vega 56 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lone Echo (Rechteinhaber: Ready at Dawn, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Robo Recall (Rechteinhaber: Epic Games, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Serious Sam VR (Rechteinhaber: Croteam, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Space Pirate Trainer (Rechteinhaber: I-Illusions, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Climb (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Robo Recall

Unser zweiter Titel ist Robo Recall von Epic Games mit der Unreal Engine 4, ein kurzweiliger Shooter mit Kombos und Highscore-Jagd. Genau das machen wir auch, konkret schicken wir in der zweiten Mission allerhand Roboter in Rente. Mit maximaler Einstellung samt 4x Multisampling-Kantenglättung und 100 Prozent Render-Auflösung kann die Geforce die 90 fps nicht halten, der Asynchronous Spacewarp springt grob ein Drittel der Zeit an und ein paar Frames werden fallen gelassen. Wir raten dazu, von 4x MSAA auf 2x MSAA zu schalten, das verbessert das Spielgefühl. Die Radeon ist langsamer und schafft selten unter 11 ms, was den Asynchronous Spacewarp provoziert. Zwar messen wir weniger Dropped Frames, das wirkt sich jedoch kaum aus. Mit 200 Prozent Render-Auflösung laufen die zwei Grafikkarten im 45-fps-Modus.

  • Geforce GTX 1070 Ti und Radeon RX Vega 56 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lone Echo (Rechteinhaber: Ready at Dawn, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Robo Recall (Rechteinhaber: Epic Games, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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  • Space Pirate Trainer (Rechteinhaber: I-Illusions, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Climb (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Serious Sam VR

Serious Sam VR The Last Hope ist ein Spin-off der eigentlichen Serie, wie üblich verwendet Croteam die eigene Serious-Engine. Wir testen im Arena-Mode mit Schwierigkeit 10 mit recht vielen Gegnern. Die läuft trotz Dutzender Gegner selbst mit Ultra-Details und 50 Prozent Render-Auflösung überraschend flüssig, zumindest auf der Geforce. Zwar aktiviert die Oculus-Runtime sporadisch den Asynchronous Spacewarp und wir sehen fallen gelassene Frames, im Spiel haben wir das trotz der Action leider gemerkt. Die Radeon kommt mit Serious Sam deutlich schlechter zurecht, denn sie produziert langsamere und unregelmäßige Frametimes, weshalb der Shooter im 45-fps-Modus läuft. Bei 200 Prozent Render-Auflösung ist die Spielerfahrung gleich.

  • Geforce GTX 1070 Ti und Radeon RX Vega 56 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lone Echo (Rechteinhaber: Ready at Dawn, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Robo Recall (Rechteinhaber: Epic Games, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Serious Sam VR (Rechteinhaber: Croteam, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Space Pirate Trainer (Rechteinhaber: I-Illusions, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Climb (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Space Pirate Trainer

Ein Klassiker ist der Space Pirate Trainer, den es schon seit 2015 gibt und der uns immer noch Spaß macht: Es gilt, Wellen von Drohnen mit diversen Waffen und Schilden abzuwehren. Ende November 2017 hatte Entwickler Illusions dem Titel ein Engine-Update verpasst, seitdem läuft er noch flüssiger als zuvor. Mit der Einstellung Better Details, eingeschaltetem Nebel sowie 4x MSAA schaffen die Geforce und die Radeon weitestgehend unter 10 ms pro Frame. Die GTX 1070 Ti rechnet allerdings messbar schneller, oft ist sie schon in 8 ms oder 7 ms mit einem Bild fertig. Die Vega 56 hingegen weist immer wieder langsame Frames auf, was zu teils spürbaren Frame-Drops führt.

  • Geforce GTX 1070 Ti und Radeon RX Vega 56 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lone Echo (Rechteinhaber: Ready at Dawn, Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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The Climb

Mit The Climb haben wir noch einen Titel von Crytek geprüft, er basiert auf der hauseigenen Cryengine. Obgleich wir im echten Leben mit den Kollegen fleißig bouldern, klettern wir im virtuellen Norden im Touristen-Modus die Wand hoch. Mit maximalen Details inklusive temporaler Kantenglättung bei 100 Prozent Render-Auflösung schaffen die AMD- und die Nvidia-Karte um die 10 ms pro Bild, auf der Radeon werden aber ein paar Frames mehr fallen gelassen. Mit 150 Prozent Render-Auflösung nehmen sich die beiden Modelle wie so oft nichts, und der Asynchronous Spacewarp greift praktisch die ganze Zeit.

Im Anschluss an diese Messungen erläutern wir auf der nächsten Seite noch, ob und wie sich die Werte auf HTCs Vive übertragen lassen und warum der 45-fps-Modus eine Alternative zum 90-fps-Modus sein kann.

 Virtual-Reality-Benchmarks: Geforce gegen Radeon in VR-Spielen45-fps-Modus und Empfehlungen 
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keldana 06. Dez 2017

Auf jeden Fall. Fahre selbst ein System mit GTX 1070 und Ryzen und wüßte natürlich schon...

otraupe 06. Dez 2017

"The bottom two charts (green rectangles) show dropped frames, synthesized frames, and...

otraupe 06. Dez 2017

Probier den Truck-Simulator. ALLERDINGS: - Die Software muss explizit unterstützt...

xmaniac 05. Dez 2017

Die 1080ti sollte 95% der Verbesserung ausmachen. Die CPU ist doch noch super. Ich würde...

xmaniac 05. Dez 2017

Ich halte das für Unfug bei einem Rennspiel. Entweder das Cockpit würde auf dich zu...


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