• IT-Karriere:
  • Services:

Virtual RAN: Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz

Die Telekom baut ein Mobilfunktestnetz an der Carnegie Mellon University. Das Netzdesign des LEL mit vRAN und Massive MIMO ergibt eine Testumgebung für 5G-Anwendungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Carnegie Mellon University in Pittsburgh
Carnegie Mellon University in Pittsburgh (Bild: Carnegie Mellon University)

Die Deutsche Telekom baut gemeinsam mit dem Infrastrukturanbieter Crown Castle und dem Virtual-RAN-Experten Altiostar ihr Mobilfunktestnetz an drei Standorten der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA) aus. Das gab das Unternehmen am 16. Februar 2018 bekannt. Bei dem Living Edge Lab (LEL) wird ein Testnetz mit niedriger Latenz errichtet.

Stellenmarkt
  1. Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Wiesloch
  2. Industrial Application Software GmbH, Karlsruhe, Düsseldorf

Das Ziel ist, eine realistische Testumgebung für Edge Computing mit Anwendungen aufzubauen, bei der die Nutzerakzeptanz geprüft wird. Das Living-Edge-Lab-Testnetz soll "Anwendungsentwicklern einen frühen Einblick in die Vorzüge der 5G-Technologie verschaffen", sagte Alex Jinsung Choi, Chief Technology Officer der Telekom. Das Testnetz sei eine Edge-Computing-Plattform, die eine vollständig virtualisierte Ende-zu-Ende-Architektur in einer Live-Umgebung verbinde.

Der Funkzugang im Frequenzspektrum des 3,5-GHz-Bands nutzt LTE- und 5G-Leistungsmerkmale wie Massive MIMO, Active Antenna Systems (AAS) und Beamforming-Technologie von Airrays, einem deutschen Anbieter von Funkausrüstung. Er basiert zudem auf aktueller Virtual-RAN-Technologie (vRAN) von Altiostar.

Niedrige Latenz bei 5G noch ein Problem

Die Standorte sind über ein großes Glasfasernetz angebunden, das Crown Castle gehört und auch von der Firma gewartet wird. Das Netzdesign des LEL mit vRAN und Massive MIMO ergibt eine Testumgebung für 5G-Anwendungen, die auf hohe Bandbreiten und niedrige Latenzzeiten im Bereich von 15 Millisekunden angewiesen sind. 5G-Netzwerke sollen eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde bieten, was bisher in der Praxis noch nicht erreicht wurde.

In diesem Jahr ist der Einsatz des LEL-Testnetzes vorgesehen, um neue Edge-Computing-Anwendungen gemeinsam mit Branchenpartnern schneller entwickeln und demonstrieren zu können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

Folgen Sie uns
       


Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_

Diverse Auszeichnungen zum Spiel des Jahres, hohe Verkaufszahlen und Begeisterung nicht nur unter reinen Star-Wars-Anhängern - wir spielen Kotor im Golem retro_.

Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_ Video aufrufen
Whatsapp, Signal, Telegram: Regierung fordert Nutzerverifizierung bei Messengern
Whatsapp, Signal, Telegram
Regierung fordert Nutzerverifizierung bei Messengern

Ebenfalls auf der Wunschliste des Innenministeriums: Provider sollen für Staatstrojaner Datenströme umleiten und Ermittlern Zugang zu Servern erlauben.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Großbritannien Datenleck bei Kindergarten-Überwachungskameras
  2. Überwachungsgesamtrechnung "Weiter im Überwachungsnebel waten"
  3. Überwachung Bundesrat stimmt gegen Bestandsdatenauskunft

Logitech vs. Cherry: Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)
Logitech vs. Cherry
Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)

Tastaturen für die Büroarbeit brauchen keine Beleuchtung - gut tippen muss man auf ihnen können. Glücklich wird man sowohl mit der Logitech K835 TKL als auch mit der Cherry Stream Desktop.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. SPC Gear Mechanische TKL-Tastatur mit RGB kostet 55 Euro
  2. Launch Neue Details zur Open-Source-Tastatur von System76
  3. Youtube Elektroschock-Tastatur bestraft schlampiges Tippen

AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

    •  /