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Virtual Kidnapping:
Entführer ohne Entführte

Immer mehr virtuelle Kidnapper erpressen erfolgreich Lösegeld, ohne tatsächlich jemanden zu entführen. Und die Maschen werden immer ausgeklügelter.
/ Elke Wittich
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Virtuelle Kidnapper setzen Angehörige so unter Druck, dass sie die Entführungsgeschichte nicht hinterfragen. (Bild: Pixabay)
Virtuelle Kidnapper setzen Angehörige so unter Druck, dass sie die Entführungsgeschichte nicht hinterfragen. Bild: Pixabay

Ihre eigene Entführung begann für Rachel A. mit einer dringenden Nachricht: "Deine Mutter denkt, du bist entführt worden" . Die Message stammte von Kollegen der Mutter und erreichte sie mitten an einem ganz normalen Tag an der University of Nevada in Las Vegas, wo sie unterrichtet.

Ein Unbekannter hatte Rachel A.s Mutter angerufen und behauptet, dass er ihre Tochter entführt habe. Im Hintergrund schrie eine weibliche Stimme immer wieder "Mom, hilf mir!" . Der Unbekannte verlangte mehrere Tausend Dollar. So erzählte Rachel A. die Geschichte(öffnet im neuen Fenster) später dem lokalem Fernsehsender KTNV, der auch die Network-Inhalte von ABC ausstrahlt. Rachel A. war entführt worden – aber nur virtuell.

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