Virgin Atlantic: Akkupack fängt bei Transatlantikflug Feuer

Mit dem Schrecken davongekommen sind die Insassen eines Virgin-Atlantic-Flugs von New York nach London. Kurz nach dem Start hatte ein Akkupack in der Kabine Feuer gefangen. Der Brand konnte von der Kabinenbesatzung gelöscht werden, die Maschine landete anschließend außerplanmäßig in Boston.
Wie die State Police von Massachusetts(öffnet im neuen Fenster) berichtete, entwickelte sich das Feuer zwischen zwei Sitzen. Das Akkupack steckte offenbar zwischen den Sitzen, aus dem Zwischenraum sollen Rauch und Flammen aufgestiegen sein.
Zunächst konnte die Polizei nicht ausschließen, dass es sich um einen Brandsatz handeln könnte. Daher wurde der Sitz nach der Landung zunächst von einer Spezialeinheit für die Beseitigung explosiver Stoffe untersucht. Demnach sollen zwischen den Sitzen Drähte herausgeschaut haben.
Akkupack zwischen den Sitzen gefunden
Die Spezialeinheit konnte schließlich aber das Akkupack sicherstellen. Wieso das Gerät Feuer fing, ist aktuell noch nicht bekannt. Denkbar ist, dass es durch mechanische Belastung beschädigt wurde, als es zwischen den Sitzen steckte. Auch ist nicht bekannt, ob das Akkupack einem Passagier an Bord gehörte oder bereits länger zwischen den Sitzen steckte.
Die 217 Passagiere wurden sicher aus der Maschine gebracht, eine Ersatzmaschine soll organisiert werden. Wie aus den Flugdaten bei Flightaware(öffnet im neuen Fenster) und der Webseite von Virgin Atlantic(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, ist der heutige Flug 138 von New York nach Boston gestrichen worden. Der Flug am Samstag, dem 6. Juli, soll hingegen stattfinden.



