Abo
  • Services:

Virenscanner: McAfee lässt nur noch die USA an den Quellcode

Nach Symantec jetzt auch McAfee: Das Unternehmen will Regierungen keinen Zugriff mehr auf den eigenen Quellcode gewähren. Mit einer Ausnahme.

Artikel veröffentlicht am ,
McAfee will nur noch mit der US-Regierung zusammenarbeiten.
McAfee will nur noch mit der US-Regierung zusammenarbeiten. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Das US-Sicherheitsunternehmen McAfee erlaubt ausländischen Regierungen keinen Zugriff mehr auf den eigenen Quellcode. Wie Reuters berichtet, ist eine entsprechende Entscheidung bereits kurz nach der Unabhängigkeit vom Chiphersteller Intel getroffen worden.

Stellenmarkt
  1. Omikron Data Quality GmbH, Berlin, Pforzheim
  2. ENERCON GmbH, Aurich

In der US-Sicherheitsszene hatten Berichte für Aufregung gesorgt, laut denen russische Behörden in sogenannten "Reinräumen" durch Auftragnehmer Inspektionen des Quellcodes westlicher Unternehmen durchführen. Es wird befürchtet, dass dabei Schwachstellen gefunden werden könnten, die einen Angriff auf Sicherheitssoftware ermöglichen. Wie die fortlaufende Arbeit von Tavis Ormandy zeigt, ist dazu allerdings meist kein privilegierter Zugang zu der Software notwendig.

McAfee hat nach der Unabhängigkeit von Intel neue Prozesse definiert

Zu dem neuen Vorgehen sagte McAfee Reuters: "Das neue McAfee hat seine ganz eigenen neuen Prozesse definiert und dabei das Businessumfeld, die Wettbewerber und die Bedrohungslandschaft berücksichtigt, die unserem Feld eigen sind." Die gefällte Entscheidung sei "das Resultat dieses Veränderungsprozesses".

Auch die US-Firma Symantec hatte entschieden, den Zugriff auf den Quellcode zu stoppen. Sie geht dabei aber weiter als McAfee und will auch der US-Regierung keine Informationen mehr geben. Einen anderen Weg geht Kaspersky: Als vertrauensbildende Maßnahme und um weiteren Verboten entgegenzuwirken, hat das russische Unternehmen eine Transparenzinitiative gestartet und will mehrere Zentren für Codeinspektionen aufbauen. Entzündet hatte sich der Streit an Berichten über die ehemalige HP-Enterprise-Tochter Arcsight, die mit der russischen Regierung kooperiert hatte.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 8,99€
  2. 54,99€
  3. (u. a. Tablet PC 143,99€, Schallplattenspieler 63,99€)
  4. 149,00€

guenther62 01. Nov 2017

Laut dem BSI Jahresbericht 2016 gibt es im Web t ä g l i c h 380000 neue Virenvarianten...

bombinho 29. Okt 2017

Das ist aber mitunter ein wenig aufwendig und es wird, dank moderner...

bombinho 29. Okt 2017

Das hiesse ja, in der Vergangenheit hat man elegante Loesungen genutzt, die nicht...

Eheran 29. Okt 2017

Wo ist da das Problem mit Win10 im speziellen? Meinst du, dass die NSA erst seit Win 10...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Watch Active - Hands on

Samsungs neue Smartwatch Galaxy Watch Active richtet sich an sportliche Nutzer. Auf eine drehbare Lünette wie bei den vorigen Modellen müssen Käufer aber verzichten.

Samsung Galaxy Watch Active - Hands on Video aufrufen
WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Raumfahrt: Aus Marzahn mit der Esa zum Mond
Raumfahrt
Aus Marzahn mit der Esa zum Mond

Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Die Nasa will schnell eine neue Mondlandefähre
  2. Chang'e 4 Chinesische Sonde landet auf der Rückseite des Mondes
  3. Raumfahrt 2019 - Die Rückkehr des Mondfiebers?

EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

    •  /