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Tests ohne Internetanbindung nicht zeitgemäß

Für das Testszenario bemängeln die Kritiker, dass die betroffenen Sicherheitsanwendungen die Schadsoftware hätten erkennen können, sobald die Internetverbindung wieder bestehe. Dann hätten Sicherheitsanwendungen den Anwender immer noch davor schützen können, dass Schaden angerichtet wird. Außerdem würden die Sicherheitsanwendungen die Schadsoftware auf dem USB-Stick mit verhaltensbasierten Methoden erkennen können, was die Stiftung aber nicht untersucht habe.

Virtuelle Maschinen können das Testergebnis verfälschen

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Die Stiftung Warentest hat alle Sicherheitsprodukte in einer virtuellen Maschine getestet. Allerdings könne das zu verfälschten Ergebnissen führen, weil Schadsoftware sich in virtuellen Maschinen anders verhalten könne oder dann nicht funktioniert, meinen die Kritiker. In dem offenen Brief heißt es weiter, dass keine Fehlalarmtests durchgeführt worden seien und eben die dynamische Erkennung oder Reputationsprüfung gar nicht gewürdigt worden sei.

Auch bleibe die Frage offen, ob die Stiftung Warentest auch getestet habe, wie die Sicherheitssoftware bei der Ausführung einer Schadanwendung reagiert und ob sie den Nutzer vor Schaden bewahren kann. Aus dem Test gehe zudem nicht hervor, ob auch geprüft wurde, ob die Anwendungen ein System im Falle einer Infektion wieder reparieren kann.

Stiftung Warentest soll Klarstellung drucken

In dem offenen Brief wird die Stiftung Warentest dazu aufgefordert, im kommenden Testheft deutlich darauf hinzuweisen, dass die Testergebnisse mit den Unterzeichnern des Briefs durchgesprochen werden. Zudem sollen die Leser informiert werden, "dass die verwendeten Testszenarien, die bei vielen Produkten zu schwachen Ergebnissen geführt haben, in Alltagssituationen nicht auftreten".

Die Unterzeichner des offenen Briefs rufen die Stiftung Warentest mehrfach dazu auf, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um künftige Tests von Sicherheitsanwendungen praxisnäher durchführen zu können. Damit soll erreicht werden, dass die Testaussagen für die Verbraucher mehr Aussagekraft erhalten.

 Virenscanner: Kritik am Test der Stiftung Warentest
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Youssarian 06. Apr 2012

Du bist ja ein ganz schlaues Kerlchen. Ich frage mich nur, was Deine Entgegnung mit...

Vollhorst 05. Apr 2012

Das seh ich auch so. Zu den Argumenten weiter oben, man kann eine virtuelle Maschine auch...

bugmenot 05. Apr 2012

Also in erkennen von bekannten Viren sind die eigentlich alle gut, ausser Antivir. Was...

Sukram71 05. Apr 2012

Virenscanner in einer VM zu testen ist unfachmännisch. An dieser Erkenntnis führt kein...

cepe 04. Apr 2012

heee, das war gerade so eine schöne Diskussion. Und du machst sie mit sowas einfach...


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