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Liebhaber-Stücke im Apple-Raum

Etwas weniger technikzentriert war die Stimmung im Apple Room, denn nicht wenige Nutzer verbanden hier persönliche Erlebnisse mit den alten Systemen. Zu sehen waren Rechner wie der Mac IIfx, ein Anfang der 1990er Jahre erschienenes System, das bei einigen Anwesenden dank seiner Motorola-68030-CPU spontan Erinnerungen an die hitzigen System Wars unter den Fans der technisch stets ähnlich, aber mit jeweils gänzlich unterschiedlicher Philosophie ausgestatteten Rechner der drei damaligen Branchengrößen Commodore, Atari und Apple erinnerte - die 68030-CPU findet sich unter anderem im Commodore Amiga 3000 und im Atari Falcon. Systeme wie der Apple IIc Plus erinnerten an die erfolgreiche Apple-II-Serie, die mit dem IIc Plus nach einem Jahrzehnt 1988 ihren Abschluss fand.

  • Das Vicmodem (Bild: Stephan Humer)
  • Die Silicon Image Espresso-Maschine (Bild: Stephan Humer)
  • Mac 20th Anniversary von 1987 (Bild: Stephan Humer)
  • Apples PowerCD aus dem Jahr 1993 (Bild: Stephan Humer)
  • Lochkartenschreiber (Bild: Stephan Humer)
  • Der Apple-Room (Bild: Stephan Humer)
  • Die Reparierecke, dahinter der Lötworkshop (Bild: Stephan Humer)
  • Matelight, ein selbst gebasteltes Display bestehend aus leeren Club-Mate-Flaschen, einem alten Notebook und etlichen günstigen Leuchtmitteln (Bild: Stephan Humer)
Mac 20th Anniversary von 1987 (Bild: Stephan Humer)
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Doch auch Fehlschläge waren zu sehen, beispielsweise Apples PowerCD aus dem Jahr 1993, ein externer Player für Audio- und Daten-CDs mit einem im Vergleich zu zeitgenössischen, ultraleichten Musikgeräten wenig portablen Gewicht von gut anderthalb Kilogramm. Schon damals dürfte dieses Gerät aufgrund der Verbreitung von CD-Laufwerken in Apple-Computern und deutlich leistungsfähigerer tragbarer Audio-CD-Player anderer Hersteller wohl ein eher nachrangiges Objekt auf der Wunschliste vieler Kunden gewesen sein.

Master System, Commodore, Atari

Im Game Room gerieten technische Spezifikationen vollends in den Hintergrund, denn hier ging es vor allem um den Spaß am Spiel. In Zusammenarbeit mit dem Haus der Computerspiele Leipzig hatten die Veranstalter gut zwei Dutzend Geräte bereitgestellt, von altbekannten Konsolen wie Segas Master System über klassische Spielecomputer von Commodore und Atari bis hin zum Virtual Boy, ebenfalls ein Gerät der 90er Jahre und Nintendos erste 3D-Konsole. Besonderer Blickfang war das Matelight, ein selbst gebasteltes Display bestehend aus leeren Club-Mate-Flaschen, einem alten Notebook und etlichen günstigen Leuchtmitteln.

Das Vintage Computer Festival ist in den USA entstanden und existiert seit Ende der 90er Jahre. In den vergangenen Jahren haben sich weltweit immer mehr Ableger etabliert, beispielsweise im Vereinigten Königreich und in der Schweiz. Der wichtigste Spross dürfte das Vintage Computer Festival Europa sein, das im Mai 2015 bereits zum sechzehnten Mal in München ausgerichtet werden wird. Eine Fortsetzung des Festivals in Berlin ist für das erste Oktoberwochenende 2015 geplant.

 Vintage Computing Festival Berlin: Technik von gestern, Wissen von heute
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Moe479 07. Okt 2014

das neuere zeugs ist ja ansich keine apple hardware mehr sondern ibm pc compatible...

guuud 06. Okt 2014

Aktiv Matrix Display gab es im Mac ab 1989 Macintosh Portable. 640x400 in S/W Später auch...


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