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Vikram Kumar: Mega bekommt einen neuen Chef

Gründer Kim Dotcom hat einen neuen Vorstandschef für Mega gefunden, der zuvor für die neuseeländische Regierung und Telecom New Zealand tätig war. "Großartige Möglichkeit, aber riskant", schreibt Kumar in seinem Blog über den Job.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom und Vikram Kumar (r.)
Kim Dotcom und Vikram Kumar (r.) (Bild: Kim Dotcom)

Kim Dotcoms Unternehmen Mega hat einen neuen Vorstandschef. Das gab der Sharehoster in seinem Unternehmensblog bekannt. Vikram Kumar war zuvor für die neuseeländische Standardisierungsorganisation InternetNZ, die Regierung des Landes und Telecom New Zealand tätig. Er übernimmt den Posten von Tony Lentino, dem Gründer des australischen Domain-Name-Registrators Instra.

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Lentino, einer der Mega-Anteilseigner, bleibe als Director in dem Unternehmen. "Ich habe Mega seit seiner Gründung unterstützt, Zeit und Energie in die Suche nach Investoren gesteckt und den Support aufgebaut", erklärte Lentino. Für das Tagesgeschäft übergebe er jetzt an Kumar.

Wie Techcrunch berichtet, hat Mega, das am 19. Januar 2013 startete, bereits 2,5 Millionen registrierte Nutzer.

In seinem Blog schreibt Kumar, dass er nach der E-Mail von Mega-Gründer Kim Dotcom mit dem Jobangebot gedacht habe: "Großartige Möglichkeit, aber riskant." Erst nach einem Besuch in der Dotcom-Villa habe er "einen anderen Blickwinkel auf Mega gefunden".

Mega sei abgesehen von den anfänglichen Verfügbarkeitsproblemen gut gestartet. Viele der Startup-Risiken seien gut gelöst worden. Kumar: "Damit sollte es möglich sein, den nötigen Barmittelstrom zu generieren, um Gewinn zu erwirtschaften und eine solide Plattform für künftiges Wachstum zu schaffen."

Dass die Behörden auch diesen Dienst vom Netz nehmen könnten, hielt Dotcom im Gespräch mit dem Spiegel für unwahrscheinlich: "Wir haben die Angriffspunkte der Anklage genau analysiert, das ist juristisch wasserfest." Mehrheitseigentümer von Mega ist der Trust me Trust, die Dotcom-Familienstiftung. Drei der wegen Megaupload Angeklagten halten zusammen weitere 35 Prozent, darunter die Deutschen Mathias Ortmann und Finn Batato.

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flow77 10. Feb 2013

Ja wissen wir. Ein Clown ist auch immer CEO und hat die größten Anteile des Zirkus. Ist...


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