Vikings - Wolves of Midgard Angespielt: Goblins, die auf Schweinen reiten
Mitten im Sommer ziehen wir durch ewiges Eis. Gemeint ist weder ein Magnum noch Nogger, sondern der hohe Norden. In Vikings – Wolves of Midgard steuern wir einen Wikingerhäuptling vom Stamm der Ulfung. Das Action-Rollenspiel entsteht derzeit in Zusammenarbeit des deutschen Publishers Kalypso Media(öffnet im neuen Fenster) und des slowakischen Entwicklers Games Farm(öffnet im neuen Fenster) (Air Conflict) für PlayStation 4, Xbox One, Windows PC sowie für macOS und Linux. Voraussichtlich Anfang 2017 beginnt der Kampf der Wikinger in dem Vollpreisspiel.
Auf den ersten Blick erinnert Vikings an Spiele wie Diablo: Wir scheuchen unseren Krieger durch eine düstere Landschaft, durch Keller und Höhlen. Und verkloppen mit unseren Nah- und Fernkampfwaffen allerlei Monster: Wölfe, Giganten, Dämonen und – unser Favorit – fiese Goblins, die uns auf Schweinen entgegenreiten. Die Kämpfe sind kurzweilig, schick in Szene gesetzt und unkompliziert: Zumindest in den Gebieten, in denen wir unterwegs sind, können wir uns angenehm flott durch die feindlichen Horden schnetzeln.
Die Umgebungen sind schön und übersichtlich aufgebaut, zur Orientierung verwenden wir die links eingeblendete Karte, was sich schon bald ähnlich anfühlt wie in Diablo – auch in Vikings versuchen wir etwa, wirklich alle dunklen Stellen zu erforschen. Die Entwickler sagen, dass sie bewusst auf ein eher lineares Spiel achten, und nur wenige zusätzliche Quests einbauen.
Verlaufen können wir uns aber auch nicht, weil wir zumindest anfangs im kalten Eis des Nordens von Lagerfeuer zu Lagerfeuer ziehen müssen – sonst fängt unser Krieger an zu frieren und nimmt Schaden. Das klingt nerviger als es ist, im Spiel fanden wir das ganz gut. Es gibt aber noch weitere Ideen, die Vikings von anderen Titeln unterscheiden. So können wir unser zerstörtes Heimatdorf wiederaufbauen, was unseren Clan wieder an die Spitze der Nahrungskette bringt – und zusätzliche Skills für unseren Protagonisten freischaltet.
Göttliche Hilfe von Thor und Loki
Der wird natürlich sowieso immer mächtiger, wobei sich die Entwickler frei in der nordischen Mythologie bedienen. Zauber, Amulette und sonstige Extras bedienen sich bei frei bei Göttern wie Loki und Thor, dazu kommen recht aufwändige und abwechslungsreiche Bosskämpfe, in denen ebenfalls übernatürliche Kräfte zum Einsatz kommen. Einen dieser Obergegener konnten wir schon sehen, er hat immer wieder Eiswölfe herbeibeschworen und zu einer Reihe weiterer Tricks gegriffen.
Neben der Eislandschaft mit Höhlen und schön gemachten Uferabschnitten soll es später noch weitere Umgebungen geben, etwa eine namens Tera Britannia – die aber nur lose auf typisch englischen Gegenden beruht. Relativ viel von den Leveln ist zerstörbar, was taktische Elemente ins Spiel bringt. So können wir Gegner auf Wachtürmen erledigen, indem wir die Stämme zerschlagen und den Turm so zum Einsturz bringen.
Neben der Einzelspielerkampagne soll es einen Online-Koop-Modus für bis zu zwei Spieler geben. Und wer Vikings einmal in einem der vier Schwierigkeitsgrade beendet hat, darf in einem fünften namens "Meisterklasse" sein Können, dann in einem weiteren Durchgang, nochmals zeigen.
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