Abo
  • IT-Karriere:

Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen

Wer in Diablo 3 den Monstern schon eigene Spitznamen gibt, sollte einen Abstecher in Vikings: Wolves of Midgard wagen: Das im Szenario der Wikinger angesiedelte Hack-and-Slay bietet neben einer sehr guten Steuerung auch ein paar frische Ideen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Vikings: Wolves of Midgard
Artwork von Vikings: Wolves of Midgard (Bild: Kalypso Media)

Es ist kalt! Und zwar so kalt, dass unser Monitor an den Rändern zufriert - wie eine Autoscheibe im Winter. Natürlich sind die Frostblumen in Vikings: Wolves of Midgard "nur" ein netter Grafik-Gag. Wir werden so daran erinnert, dass wir als sogenannte Schildmaid oder als männlicher Wikinger in nördlichen Gefilden unterwegs sind. Unsere Aufgabe ist es, gegen die Kreaturen des Fimbulwinters zu kämpfen und die Vernichtung unserer Heimat Midgard zu verhindern.

Stellenmarkt
  1. Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Wiesbaden
  2. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte

Eine größere Rolle spielt die Handlung in Vikings allerdings nicht. Das Programm des slowakischen Entwicklerstudios Games Farm erinnert auch in diesem Punkt an das übergroße Vorbild Diablo. Steuerung, Grafik, Kämpfe und so weiter: Wer Spaß an Diablo 3 hat, wird sich auch mit Vikings prächtig unterhalten fühlen.

Spieler treten in der rund 20 Stunden langen Kampagne entweder alleine oder im Online-Koop-Modus mit einem Kumpel an. Wir nennen hier mal in Stichpunkten ein paar der Sachen, die Vikings nicht oder nur eingeschränkt bietet: Sofa-Koop, Austauschen von Gegenständen im Koop-Modus, wirklich unterschiedliche Klassen, gewaltige Massen an Ausrüstung, richtig umfangreiche Talentbäume, Seasons, aufwendige Zwischensequenzen und zufallsgenerierte Umgebungen.

  • Mit einem computergesteuerten Begleiter kämpft unsere Schildmaid gegen einen Riesen. (Screenshot: Golem.de)
  • Halbnackt durch den Schnee - im Spielverlauf finden wir aber noch jede Menge Ausrüstung. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Eisleiste unten ist fast gefällt, das Bild friert zu ... (Screenshot: Golem.de)
  • In unserem Heimatdorf können wir Waffen und andere Gegenstände kaufen. (Screenshot: Golem.de)
  • Zwischen den Einsätzen erzählen Texttafel die Handlung. (Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu gibt es etwas Splatter & Gore. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der PC-Version. (Screenshot: Golem.de)
  • Zwischengegner wie dieser Jokul sind teils interessant umgesetzt. (Screenshot: Golem.de)
Mit einem computergesteuerten Begleiter kämpft unsere Schildmaid gegen einen Riesen. (Screenshot: Golem.de)

Dafür hat Vikings aber auch ein paar Stärken. Die Steuerung inklusive einer Ausweichrolle geht auf allen Plattformen genauso gut von der Hand wie in Diablo 3. Auf dem PC haben wir uns mit Maus und Tastatur übrigens für die zweite Steuerungsart entschieden, die man leicht übersehen kann, die uns aber viel besser als die Standardvorgabe gefällt.

Für ein nicht riesiges, aber gutes Maß an Spannung sorgen sogenannte Widrigkeiten. Das bedeutet in einem frühen Schneelevel etwa, dass sich eine Eisleiste am Bildschirmrand allmählich füllt und wir immer mehr in Gefahr geraten zu erfrieren, bis wir zu einem Lagerfeuer kommen. Ähnliches gibt es später in weiteren Varianten - eine kleine, aber gelungene Erweiterung. Ebenfalls gut gefallen haben uns die spannend inszenierten Kämpfe gegen größere Zwischenbosse, bei denen neben Geschick und Ausdauer auch die richtige Taktik gefragt ist, ohne dass das Ganze in echte Arbeit ausartet.

Überhaupt hat Vikings eines ähnlich gut wie Diablo 3 hinbekommen: Der Spielfluss stimmt, also das Schnetzeln durch Gegnermassen mit immer neuen Angriffsmanövern und zunehmend mächtigen Fern- und Nahkampfwaffen. Dazu kommt ab und zu ein Levelaufstieg mit Charakter-Tuning. Neben Eis und Schnee gibt es später auch andere Umgebungen, alle sind schick umgesetzt - ein richtiger Hingucker ist das Spiel aber nicht.

Verfügbarkeit

Plattform: Windows-PC (u.a. Steam, Gog.com für 45 Euro); Linux und MacOS (beide nur Steam) sollen in rund vier Wochen folgen. Xbox One, Playstation 4 (je 55 Euro). Sprache: Deutsch. USK: ab 18 Jahre.

Fazit

+ einfaches, aber wunderbar motivierendes Spielprinzip
+ sehr gute Steuerung auf allen Plattformen
+ interessante Widrigkeiten und Bossgegner
+ umfangreiche Kampagne
+ spaßige Online-Koop
+ stimmige, ordentliche Grafik

- keine sehr unterschiedlichen Klassen
- generell weniger Möglichkeiten als in Diablo 3
- Wikinger-Szenario etwas halbherzig durchgezogen
- Story nur Nebensache



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. 114,99€ (Release am 5. Dezember)

yoloslav 06. Jul 2017

Erhabene kaufen oft kugeln, (Exalted orbs) in der POE, stark zu sein https://odealo.com

Elgareth 29. Mär 2017

Nur muss sich ein Spiel nicht mit Diablo 3 vom Anfang vergleichen, sondern mit D3 RoS...

theonlyone 28. Mär 2017

"Bremse" trifft es ganz gut. In der Regel sind das Features die den Spieler dazu zwingen...

Eyeballz 28. Mär 2017

Hatte die zwanzig stpndige kampagne nach 11h durch, auf schwer. Scripted loot (immer und...

felyyy 28. Mär 2017

Das war der Grund, warum ich auf diesen Artikel geklickt habe. Schade drum. Hätte das...


Folgen Sie uns
       


Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert

Wir sind das Pedelec eine Woche lang zur Probe gefahren und waren besonders vom Motor angetan.

Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

    •  /