• IT-Karriere:
  • Services:

Videostreaming: Youtube-Problem war ein Bug bei Google

Die praktische Unerreichbarkeit von Youtube und anderer Dienste am 22. Juli 2014 war ein Bug bei Google. Das Problem trat nicht nur bei Kunden der Deutschen Telekom auf, sondern auch bei Kabel Deutschland oder 1&1. Die Telekom prüft nun auch eine stärkere Beteiligung am Peering über den De-CIX.

Artikel veröffentlicht am ,
Videostreaming: Youtube-Problem war ein Bug bei Google
(Bild: Google)

Die Probleme bei der Datenübertragung von Youtube, Google Music und bei Downloads aus dem Google Play Store in dieser Woche sind wegen eines Fehlers bei Google entstanden. "Es handelte sich um einen Bug bei Google, der inzwischen behoben worden ist", hat Golem.de aus informierten Kreisen erfahren.

Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB-AST, Ilmenau

Caschys Blog hatte am 22. Juli 2014 unter Berufung auf viele E-Mails seiner Leser berichtet, dass die Angebote im Netz der Telekom "unzumutbar langsam, gar unbenutzbar" seien.

Auch Golem.de-Leser hatten sich über die sozialen Netzwerke an die Redaktion gewandt. Da das Problem ein Fehler bei Google war, kann es nicht auf Kunden der Deutschen Telekom beschränkt gewesen sein. So berichteten Golem.de-Leser, dass die Nutzungsprobleme bei Youtube auch im Netz von Kabel Deutschland und 1&1 auftraten.

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de am 22. Juli 2014: "Das Problem lag bei Google und ist nach unseren Erkenntnissen jetzt behoben." Seit längerer Zeit hatte es keine größeren Probleme mehr zwischen Youtube und der Telekom gegeben.

Nachtrag vom 24. Juli 2014, 12:08 Uhr

Experten vermuteten in der Vergangenheit, dass bei der Telekom durch den extrem hohen Youtube-Datentraffic in den Ballungszentren die Peering-Punkte im Netz volllaufen. Hier ist der Anschluss an die Hauptverteilerpunkte das Problem. Die Punkte, an denen der Traffic im Netz der Telekom ausgetauscht wird, hatten nicht die ausreichende Kapazität. Demnach müsste die Telekom ihre Peering-Punkte ausbauen, sie war aber beispielsweise nicht am größten deutschen Internetknoten DeCIX in Frankfurt am Main präsent, wo viele Provider Traffic untereinander austauschen.

Ein Telekom-Sprecher sagte Golem.de, dass der Konzern die Knoten DE-CIX und AMS-IX inzwischen nutze, "bisher allerdings in eher geringem Umfang. Wir prüfen derzeit, ob wir unsere Präsenz dort ausbauen. Zudem schließen wir uns mit anderen großen Anbietern natürlich auch direkt zusammen. So funktioniert das Internet."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-20%) 47,99€ (Release April 2021)
  2. (u. a. Star Wars: Squadrons für 29,99€, Star Wars Jedi: Fallen Order für 29,99€, Star Wars...

Soelen 24. Jul 2014

Ja ich fürchte genau das ist der Fall. Konnte vor einigen Tagen auch keine Videos...

Lala Satalin... 24. Jul 2014

Diese CDN-Scheiße läuft ungefähr so stabil wie als würde man einen Server nur mit...

forenuser 23. Jul 2014

Also ich kann erklären, als KDG- Nutzer, die gleichen Einschränkungen erfahren zu haben.

ploedman 23. Jul 2014

War bei mir auch so gestern, war kurz davor die Hotline bei der Telekom anzurufen. Hab...

ploedman 23. Jul 2014

Da steht das Kartellamt schneller an der Tür von Google, als bei der Telekom.


Folgen Sie uns
       


Serien & Filme: Star Wars - worauf wir uns freuen können
Serien & Filme
Star Wars - worauf wir uns freuen können

Lange sah es so aus, als liege die Zukunft von Star Wars überwiegend im Kino. Seit dem Debüt von Disney+ und dem teils schlechten Abschneiden der neuen Filme hat sich das geändert.
Von Peter Osteried

  1. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf
  2. Star Wars Squadrons im Test Die helle und dunkle Seite der Macht
  3. Disney+ Erster Staffel-2-Trailer von The Mandalorian ist da

IT-Jobs: Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
IT-Jobs
Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Nur jeder zweite Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitgeber zufrieden. Das ist fatal, weil Unzufriedenheit krank macht. Deshalb sollte die Suche nach dem passenden Job nicht nur dem Zufall überlassen werden.
Von Peter Ilg

  1. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden
  2. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  3. Gerichtsurteile Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

    •  /