Abo
  • Services:

Videostreaming: Spotify spielt künftig Videos und Podcasts ab

Der Musikstreaming-Dienst Spotify steigt ins Videogeschäft ein. Mit seinem Spotify Video will das schwedische Unternehmen Angeboten wie Youtube und Vimeo Konkurrenz machen. Für Deutschland hat der Dienst eigene Angebote.

Artikel veröffentlicht am ,
Spotify steigt ins Videogeschäft ein.
Spotify steigt ins Videogeschäft ein. (Bild: Steve Haak/Golem.de)

Der Musikstreaming-Anbieter Spotify steigt ins Videostreaming-Geschäft ein. Spotify-Gründer Daniel Ek sagte, sein Unternehmen gehe einen anderen Weg als herkömmliche Musikstreaming-Dienste. Ek zeigte in New York eine überarbeitete Spotify-Version, die Podcasts und Videos abspielt, anhand des Nutzerverhaltens Vorschläge für Inhalte macht und Wiedergabelisten zusammenstellt. Bei Bedarf überprüft Spotify zum Beispiel die Schrittgeschwindigkeit des Nutzers und sucht passende Musikstücke aus. Dazu greift die App auf die Sensoren des Smartphones zu. Die Funktion heißt Spotify Running.

Stellenmarkt
  1. persona service Recklinghausen, Herten
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Zu den Video- und Podcastpartnern gehören unter anderem Comedy Central, MTV und Nerdist Network. Auch Nachrichtensender wie Vice News, ABC, BBC und NBC bieten ihre Clips künftig auf Spotify an. In Deutschland werden Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen Inhalte für Spotify anbieten. Der Bayerische Rundfunk will Podcasts mit Inhalten aus seinem Programm zur Verfügung stellen. Darunter werden auch Nachrichteninhalte sein, teilte ein Sprecher mit.

Spotify arbeitet mit Mediakraft zusammen

Videoinhalte werden hierzulande vom Internet-Vermarktungsunternehmen Mediakraft zur Verfügung gestellt. Ein Sprecher sagte, man habe 30 Kanäle im Angebot. Darunter seien Technews und Filme für Kinder und Jugendliche. Mediakraft verbreitet und vermarktet Online-TV-Inhalte, darunter auch Youtube-Kanäle. Weitere nationale und internationale Partner will Spotify in Kürze suchen.

Die neue Startseite sowie alle Videoinhalte sollen ab heute schrittweise für iOS-Nutzer in den USA, Großbritannien, Deutschland und Schweden eingeführt werden. Weitere Länder und Plattformen sollen bald folgen.

Der Markt der Musikstreaming-Angebote ist hart umkämpft. Mehr als 15 Streaming-Anbieter listet der Bundesverband der Musikindustrie allein in Deutschland. Im Juni soll ein weiterer Dienst dazukommen. Dann will Apple laut Medienberichten sein Musikstreaming-Angebot vorstellen. Im März hatte Rapper Jay-Z seinen Spotify-Konkurrenten Tidal vorgestellt.

Fast 200 Millionen Dollar Verlust

Spotify hat im vergangenen Jahr fast 200 Millionen US-Dollar Verlust gemacht. Schuld seien höhere Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte und die internationale Expansion, teilte das Unternehmen mit. Spotify habe höhere Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte und die internationale Expansion. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 958 auf 1.354.

Zum Jahreswechsel hatte Spotify rund 60 Millionen Nutzer, rund jeder Vierte davon war zahlender Abokunde. Nach Angaben des schwedischen Unternehmens bringen die Abos 91 Prozent der Spotify-Erlöse ein. In der Gratisversion bekommen die Nutzer Werbung angezeigt. Die Zahl der Songs, die man dabei direkt auswählen kann, ist beschränkt.

Die Plattenkonzerne Universal Music Group und Sony Music halten Anteile an Spotify. Zu den Spotify-Investoren gehören der Napster-Gründer Sean Parker und Technology Crossover Ventures aus dem Silicon Valley. Spotify war im März 2012 in Deutschland gestartet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 375€ (Vergleichspreis Smartphone je nach Farbe ca. 405-420€. Speicherkarte über 30€)
  2. 279€ - Bestpreis!
  3. 186,55€ (Vergleichspreis 219,99€)
  4. 154,61€ (Vergleichspreis 163€)

ripclaw666 21. Mai 2015

Wie waers denn, wenn du einfach mal abwartest, wie der neue Client ist, bevor du dich...

MarioWario 21. Mai 2015

der wahrscheinlich irgendwann von einem US-Konzern gekauft wird. Wie bei Amazon...

dynAdZ 21. Mai 2015

Tut er aber nicht pauschal. Klar ist Kabel shared connection, aber da gibt es hohe...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
    Leistungsschutzrecht
    So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

    Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
    2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
    3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

      •  /