Videostreaming: Nvidia unterstützt 4K-Netflix mit Pascal-Grafikkarten

Bisher klappte es nur mit Intels Kaby-Lake-Prozessoren: Wer eine Pascal-basierte Karte unter Windows 10 samt Insider-Preview-Treiber nutzt, kann 4K-Netflix anschauen. Es gibt aber Einschränkungen bei Multimonitorsystemen.

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Mehrere Pascal-basierte Grafikkarten der Geforce-GTX-10-Serie
Mehrere Pascal-basierte Grafikkarten der Geforce-GTX-10-Serie (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Netflix mit 4K-Auflösung auf Windows-Rechnern funktioniert mittlerweile auch mit Geforce-Grafikkarten, wie Nvidia versteckt in einem Support-Artikel erläutert hat. Die Voraussetzungen bei Hardware und Software sind umfangreich: Benötigt wird ein Pixelbeschleuniger mit Pascal-Chip, unterstützt werden die Geforce GTX 1050 (Ti), die Geforce GTX 1060, die Geforce GTX 1070, die Geforce GTX 1080 (Ti) und die Titan XP. Zu Mobile-Ablegern hat sich Nvidia nicht dediziert geäußert hat, hier sollte es aber auch klappen.

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Weiterhin sind ein Monitor mit 4K-UHD-Auflösung und ein Monitor mit HDCP 2.2 notwendig, ob Displayport oder HDMI spielt keine Rolle. Werden zwei Bildschirme genutzt und einer beherrscht nur HDCP 1.x, so sollte dieser abgeschaltet sein, da ansonsten nur in 1080p gestreamt wird. Die empfohlene Internetgeschwindigkeit liegt bei 25 MBit die Sekunde oder höher. Als Betriebssystem muss es Windows 10 in der Insider Preview sein, da nur dort per Update ausgelieferte Treiber wie der Geforce 381.74 mit 4K-Netflix-Unterstützung versehen sind. Offenbar war das Creator's Update notwendig, wie Nvidia im Gespräch angedeutet hatte. Zu guter Letzt werden Microsoft Edge oder die Netflix-App und ein 4-Geräte-Ultra-HD-Abo vorausgesetzt.

AMD-Nutzer schauen nur in 1080p

Ausprobieren konnten wir 4K-Netflix am 1.Mai-Feiertag mangels Insider Preview auf dem Privatsystem nicht. Hier klappt nur die bisher einzige verfügbare Variante: Mit einem Kaby-Lake-Prozessor und dessen integrierter Grafikeinheit funktioniert 4K-Netflix schon seit einigen Monaten. Wer ansonsten in hoher Auflösung und mit HDR schauen möchte, braucht einen Smart-TV oder einen passenden Fernseher samt Konsole oder Streaming-Box.

Bei AMD fehlt eine 4K-Netflix-Unterstützung noch. Aktuelle Polaris-Grafikkarten wie die Radeon RX 580 und integrierte GPUs wie die des A12-9800 können zwar mit H.265-codierten 4K-Inhalten samt 10 Bit Farbtiefe umgehen und unterstützen zwar auch Microsofts Play Ready 3.0 Hardware-DRM, ohne passende Software wie einen entsprechenden Treiber bleibt es aber bei 1080p.

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Neuro-Chef 02. Mai 2017

Tja, das in allen Punkten optimale Betriebssystem muss erst noch erfunden werden.. Dann...

derdiedas 02. Mai 2017

Features wie 4K Streaming werden dank fragwürdiger DRM Features nur von neuesten...

Unwichtig 02. Mai 2017

Ah ok, als Musikplayer mit externen Boxen kann das schon Sinn machen. Bei mir wird der...

Analysator 02. Mai 2017

Macht netflix mit Eigenproduktionen ja auch. House of Cards wurde damals an Sky DE...



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