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Videostreaming: Netflix will etwas gegen Konten-Sharing unternehmen

Derzeit ist es problemlos möglich, ein Netflix-Konto mit anderen zu teilen - auch außerhalb des eigenen Haushalts. Dadurch könnten dem Streamingdienst wertvolle Einnahmen entgehen. Netflix will das eindämmen und arbeitet an einer kundenfreundlichen Lösung.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix und das Problem mit dem Teilen von Konten.
Netflix und das Problem mit dem Teilen von Konten. (Bild: Netflix)

Das Teilen von Streaming-Konten ist eine Methode, um Geld zu sparen. Bis zu vier Personen können sich etwa ein Netflix-Konto und die dabei entstehenden Kosten teilen. Dadurch müssen sie für Netflix-Inhalte deutlich weniger bezahlen und Netflix verdient weniger. Das Teilen eines Netflix-Kontos ist eigentlich nur innerhalb eines Haushalts gestattet, bisher wird das aber nicht kontrolliert.

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In einem Investorengespräch sagtet Greg Peters, Chief Product Officer bei Netflix, auf die Frage nach dem Problem des Konten-Sharings, dass an einer "kundenfreundlichen Lösung" gearbeitet werde, berichtet unter anderen The Independent. Damit soll das Teilen von Kontodaten vermindert oder unterbunden werden. Details dazu wurden nicht genannt.

Netflix bietet drei Abomodelle an: Das Basis-Abo umfasst zum Monatspreis von 7,99 Euro eine nicht mehr zeitgemäße SD-Auflösung und Inhalte können nicht parallel auf weiteren Geräten abgespielt werden. Das Standardabo für 11,99 Euro im Monat kann parallel auf bis zu zwei Geräten parallel verwendet werden. Zudem stehen Filme und Serien in Full-HD-Auflösung zur Verfügung.

Netflix Premium erlaubt vier parallele Streams

Beim Premiumabo für 15,99 Euro im Monat gibt es 4K-Auflösung und die Inhalte können auf bis zu vier Geräten parallel verwendet werden. Wer sich dieses Abo mit drei anderen Personen auch bei den Kosten teilt, zahlt nur noch 4 Euro im Monat. Würden die drei weiteren Nutzer das 4K-Abo buchen, nähme der Streamingdienst 48 Euro zusätzlich ein. Netflix macht keine Angaben dazu, wie viele Konten von mehreren Personen genutzt werden, die nicht im selben Haushalt leben.

Diese Rechnung setzt aber voraus, dass die betreffenden Kunden zum einen das teure Premiumabo buchen und das Abo zum anderen weiterhin dauerhaft nutzen. Ein Netflix-Abo kann monatlich gekündigt werden und es wäre denkbar, dass Kunden das Abo dann auch mal aus Kostengründen öfter aussetzen, wenn sie es gerade nicht aktiv nutzen.

Spotify Family für bis zu sechs Personen

Außerdem wäre es möglich, dass diese Kundengruppe sich mit einem Basis- oder Standardabo begnügt. Das brächte Netflix ebenfalls mehr Einnahmen als bisher. Ein weiteres Szenario wäre, dass die drei anderen Netflix-Nutzer auf den Netflix-Zugang verzichten und Netflix mit seinen Maßnahmen am Ende keine zusätzlichen Gelder einnimmt.

Kürzlich hat der Musikstreamingdienst Spotify die Maßnahmen für das Family Abo leicht verschärft, das von bis zu sechs Personen in einem Haushalt genutzt werden darf. Wie auch bei Netflix ist hier das Teilen des Spotify-Kontos außerhalb des eigenen Haushalts möglich. Seit Mitte September 2019 müssen Nutzer des Abos in unregelmäßigen Abständen die Adresse des Hauptkontos bestätigen. Spotify will damit prüfen, ob das Konto nur von Haushaltsmitgliedern verwendet wird. Von einer automatisierten GPS-Überwachung ist bislang nichts bekannt.

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Tango 24. Feb 2020

Naja, nach dem was SinoBoeckmann schrieb, hätte der Hauptnutzer immernoch 5 Profile...

Torbey 11. Nov 2019

IP und Standort Tracking fällt ja schon mal weg ( Mobiles Internet, VPN etc...

treysis 25. Okt 2019

Schön wärs :)

PaBa 25. Okt 2019

Diese Frage kann Dir Stand jetzt keiner beantworten. In dem Artikel geht es darum, dass...

Allesschonvergeben 25. Okt 2019

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