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Videostreaming: Netflix erhöht die Abopreise in Deutschland

Netflix wird in Deutschland abermals teurer. Lediglich das Einstiegsabo bleibt quasi als Lockangebot im Preis erneut unangetastet. Die beiden höherwertigen Abomodelle steigen im Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Logo am Bürogebäude in Hollywood
Netflix-Logo am Bürogebäude in Hollywood (Bild: REUTERS/Lucy Nicholson)

Netflix-Kunden in Deutschland müssen mehr für das Streamingabo bezahlen. Die Preiserhöhung ist die dritte in den vergangenen vier Jahren. Wie auch bei allen bisherigen Preiserhöhungen bleibt der Preis für das Basisabo unverändert. Damit kann Netflix weiterhin mit einem niedrigen Einstiegspreis werben, obwohl der Leistungsumfang für die meisten Kunden wohl nicht ausreichen wird. In den USA hatte Netflix die Preise bereits im Januar 2019 erhöht.

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Das Netflix-Standardabo steigt in Deutschland von 10,99 Euro auf 11,99 Euro. Dafür kann Netflix auf bis zu zwei Geräten parallel genutzt werden und die Filme und Serien stehen in Full-HD-Auflösung zur Verfügung. Der Preis für das Premiumabo steigt sogar um 2 Euro. Statt bisher 13,99 Euro werden dann dafür 15,99 Euro fällig. Auch hier bleibt der Leistungsumfang identisch: Die Inhalte stehen in 4K-Auflösung bereit, wenn diese vorhanden sind; und die Inhalte können auf bis zu vier Geräten parallel angeschaut werden.

Das Basisabo für 7,99 Euro bleibt im Preis unverändert. Kunden dieses Abos erhalten nur SD-Auflösung und können Inhalte nicht parallel auf weiteren Geräten abspielen. Die Leistung des Basisabos ist heute nicht mehr zeitgemäß, weil hier auf HD-Auflösung verzichtet werden muss. Wer also Serien und Filme in angemessener Bildqualität erhalten will, muss deutlich mehr als bisher bezahlen. Im Vergleich zu Netflix erhalten alle Kunden von Prime Video die Inhalte in Full-HD oder sogar in 4K-Auflösung. Bei Amazon-Kunden hängt es nur davon ab, ob das Wiedergabegerät die entsprechende Auflösung unterstützt.

Preiserhöhung gilt für Neukunden und Bestandskunden

Für Neukunden gilt die Preiserhöhung sofort, bei Bestandskunden wird die Preiserhöhung bei der nächsten Verlängerung wirksam. Bei der Preiserhöhung vor vier Jahren hatten Bestandskunden noch den Vorzug erhalten, Neflix ein Jahr zum alten Preis nutzen zu können.

Weiterhin macht es Netflix Interessenten sehr schwer, an eine Preisübersicht zu gelangen. Die Netflix-Homepage wirbt immer nur mit dem Preis des Basisabos. Erst wenn sich der Interessent durch die FAQ wühlt, erhält er vor einer Registrierung eine genau aufgeschlüsselte Preisübersicht, aus der die gerade erfolgte Preiserhöhung nicht hervorgeht.

  • Aktuelle Netflix-Preise (Bild: Netflix/Screenshot: Golem.de)
Aktuelle Netflix-Preise (Bild: Netflix/Screenshot: Golem.de)

Mit der dritten Preiserhöhung seit etwa vier Jahren zeichnet sich ein Muster ab. Demnach erhöht Netflix die Preise alle zwei Jahre. Eine Netflix-Preiserhöhung war 2015, danach wurden die Netflix-Preise 2017 erhöht und nun im laufenden Jahr. Demnach ist spätestens 2021 mit einer weiteren Preiserhöhung zu rechnen.

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  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

randya99 14. Apr 2019

Das ist nicht illegal. Falls überhaupt verstößt es gegen die AGB. Netflix kann VPNs beim...

gott_vom_see 14. Apr 2019

Wüsste jetzt nicht, wo man bei Prime über HDR UltraHD (weiß, nicht ausgegraut) hinaus...

Katharina... 13. Apr 2019

Kinderarbeit ist nicht generell verboten.

Anonymer Nutzer 13. Apr 2019

Ein Glück macht Disney das nicht. Auch schaut ja kaum einer Disneyfilme und Serien.

Anonymer Nutzer 12. Apr 2019

Für Menschen mit Sehschwäche perfekt.


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