Abo
  • Services:
Anzeige
Netflix' Chief Content Office Ted Sarandos
Netflix' Chief Content Office Ted Sarandos (Bild: Frederick M. Brown/Getty Images)

Videostreaming: Netflix arbeitet an Offlinevideos

Netflix' Chief Content Office Ted Sarandos
Netflix' Chief Content Office Ted Sarandos (Bild: Frederick M. Brown/Getty Images)

Netflix-Kunden müssen sich noch etwas gedulden, irgendwann können sie aber Filme und Serien auch offline schauen. Ob diese Funktion auch für deutsche Kunden angeboten wird, ist allerdings noch unklar.

Netflix hat erstmals verkündet, dass bereits daran gearbeitet wird, Offlinevideos anzubieten. Damit könnten Netflix-Kunden ohne aktive Internetverbindung etwa auf einem Tablet einen Film oder eine Serie anschauen. In einem Gespräch mit CNBC erklärte Netflix' Chief Content Office Ted Sarandos, dass Offlinevideos in bestimmten Regionen angeboten werden sollen. Dabei soll es sich um Regionen handeln, in denen keine entsprechend hohen Internetbandbreiten zur Verfügung stehen.

Anzeige

Netflix' Expansion führte zu einem Umdenken

Nachdem Netflix dieses Jahr in 130 weiteren Ländern an den Start gegangen ist, fiel dem Anbieter auf, dass die Internetversorgung bezüglich Breitbandanbindung und WLAN-Verfügbarkeit in den entsprechenden Regionen doch sehr unterschiedlich sei. In vielen dieser Regionen sei eine "Downloading-Kultur" verbreitet, erklärte Sarandos.

Sarandos nennt hier vor allem aufstrebende Schwellenländer und bleibt dabei, dass Netflix' eigene Theorie sich bisher bewahrheitet habe, wonach die Internetverfügbarkeit immer besser werde, so dass es für die Bereitstellung einer Offlinefunktion keinen Bedarf gebe. Sarandos geht nicht darauf ein, ob die Offlinefunktion auch für Industriestaaten angeboten wird.

Möglicherweise keine Offlinefunktion für deutsche Netflix-Kunden

Es wäre denkbar, dass Netflix-Kunden in Industriestaaten wie Deutschland keine Möglichkeit erhalten werden, Offlinevideos zu nutzen. Nähere Angaben wurden dazu nicht gemacht. Wann Netflix mit Offlinevideos startet, ist weiterhin nicht bekannt.

Bereits im April 2016 hatte Netflix-Chef Reed Hastings seine bisherige Position aufgegeben und Offlinevideos nicht mehr länger kategorisch abgelehnt. "Wir sollten bei der Sache unvoreingenommen sein", sagte Hastings anlässlich der Bekanntgabe der Quartalszahlen auf die Frage, ob sich Netflix weiterhin so vehement gegen Offlinevideos sperre.

Das kategorische Nein gilt nicht mehr

Verschiedene Netflix-Manager hatten zuvor immer wieder betont, dass es für Netflix-Kunden keine Offlinevideos geben werde. Im Dezember 2014 sagte der leitende Netflix-Manager Cliff Edwards, Director of Corporate Communications and Technology, dass es "niemals passieren" werde, dass Netflix seine Inhalte für eine Offlinenutzung bereitstelle. Edwards begründete diese Position mit der Aussage, dass Offlinedownloads lediglich eine "kurzfristige Lösung" für das Problem fehlender WLAN-Zugangspunkte und deren Qualität seien.

Die ablehnende Haltung gegenüber Offlinevideos bekräftigte der leitende Netflix-Manager Neil Hunt, seines Zeichens Chief Product Officer, im September 2015. Seiner Ansicht nach ist eine Offlinefunktion für Kunden zu kompliziert. Der Kunde müsse sich vorher überlegen, welche Filme oder Serienepisoden er offline schauen wolle. Zudem müsse das Tablet oder Smartphone ausreichend freien Speicherplatz haben.

Offlinenutzung ist auf Reisen hilfreich

Die Offlinenutzung ist vor allem auf Reisen hilfreich. Auf langen Flügen oder Zugfahrten ist nicht immer eine ausreichend schnelle und ständig verfügbare Internetverbindung gewährleistet, um Streamingdienste unterbrechungsfrei in guter Qualität zu nutzen. Mit der Offlinefunktion kann der Kunde beliebige Inhalte vor einer Reise im heimischen WLAN-Netzwerk herunterladen und später ohne Internetanbindung anschauen.

Netflix-Hauptkonkurrent Amazon bietet in seinem Prime-Video-Dienst seit September 2015 die Möglichkeit, Filme und Serien auch auf Nicht-Amazon-Geräten für eine Offlinenutzung herunterzuladen. Das betreffende Gerät muss dafür spätestens 48 Stunden nach dem Beginn der Wiedergabe eines Offlinevideos mit dem Internet verbunden werden, wenn der Film oder die Serienepisode nicht bereits angeschaut wurde. Dann muss das betreffende Gerät mit dem Internet verbunden werden, weil ansonsten eine weitere Wiedergabe gesperrt ist. Vor der Wiedergabe von Offlinematerial wird der Nutzer immer darauf hingewiesen.


eye home zur Startseite
PiranhA 03. Nov 2016

Das Problem sind ja auch eher die Volumen mobiler Datenflatrates, als die...

Avarion 03. Nov 2016

Für Win 10 gibts eine App im Store.

Avarion 03. Nov 2016

Mal von den Mobilegeräten abgesehen ist die Funktion auch dafür gedacht das wenn deine...

Trollversteher 03. Nov 2016

Aha. Ach ja, tut mir Leid, wenn Dich das Fernsehen verblödet hat. Du weisst schon, dass...

Trollversteher 03. Nov 2016

haha, ich glaub ich hab gerade auch irgendwo ein neues schwarzes Loch erzeugt, weil ich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, München
  2. Werner Sobek Group GmbH, Stuttgart
  3. Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam
  4. über JobLeads GmbH, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Laptops, Werkzeuge, Outdoor-Spielzeug, Grills usw.)
  2. (u. a. Bose Soundlink Mini Bluetooth Speaker II 149,90€, Bose SOUNDSPORT PULSE WIRELESS 174,90€)

Folgen Sie uns
       


  1. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  2. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  3. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  4. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  5. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  6. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  7. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom

  8. Wahlprogramm

    SPD fordert Anzeigepflicht für "relevante Inhalte" im Netz

  9. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  10. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  2. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2
  3. UP2718Q Dell verkauft HDR10-Monitor ab Mai 2017

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

  1. Re: "Wenn die Kosten sich dafür lohnen"

    Stefan99 | 20:53

  2. Re: Volumenbegrenzungen abschaffen

    sundown73 | 20:50

  3. Re: Ubisoft Trailer...

    MadMonkey | 20:49

  4. Re: 700$ - Ich hätte da eine bessere Lösung...

    Oktavian | 20:48

  5. Re: Wundert mich nicht, die löschen auch...

    ex-Amazoner | 20:48


  1. 17:40

  2. 16:40

  3. 16:29

  4. 16:27

  5. 15:15

  6. 13:35

  7. 13:17

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel