Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230

Bei Höchstgeschwindigkeit im ICE die Lieblingsserie auf den eigenen Rechner streamen und das auch noch ruckelfrei? Die Bahn will zusammen mit Maxdome eine flexible Unterhaltungslösung anbieten. Das funktioniert ganz gut - vor allem als Köder für Maxdome-Mitgliedschaften.

Ein Praxistest von veröffentlicht am
ICE-Kunden können kostenfrei Maxdome streamen.
ICE-Kunden können kostenfrei Maxdome streamen. (Bild: Bearbeitung: Martin Wolf/Golem.de)

Mit der Eröffnung der neuen, kostenfreien WLAN-Hotspots in den ICEs der Deutschen Bahn hat der Staatskonzern ein weiteres Angebot eingeführt, das die Kunden während der Reise unterhalten soll: kostenfreies Videostreaming über den Streaminganbieter Maxdome. Das Portal unterhält Reisende zwar gut, ist aber vor allem ein Lockangebot und Werbeträger für Maxdome.

Inhalt:
  1. Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  2. Der Serienspaß endet abrupt

Um ein reibungsloses Streaming zu gewährleisten, werden die Serien und Filme nicht aus dem Internet übertragen, sondern sind auf dem Bordcomputer der Bahn hinterlegt. Der Bahnkunde nutzt ein eigenes Gerät, um die Inhalte anzuschauen.

Der Zugang erfolgt dabei direkt über die Startseite des WLANs nach dem Akzeptieren der Nutzungsbedingungen. Soviel vorab: Wenn das WLAN und das Captive-Portal der Bahn funktionieren, klappt die Wiedergabe der Maxdome-Onboard-Inhalte bei mehreren Stichproben gut.

Ein kleiner Teil des Maxdome-Angebots

Schon auf der Startseite von Maxdome Onboard wird deutlich, dass hier nicht das gesamte Angebot des Streaminganbieters zur Verfügung steht, sondern maximal "1.000 Filme und Serien". Diese bekommen aber nur Nutzer, die entweder bereits Maxdome-Kunden sind oder sich im Zug spontan dazu entscheiden, sich für den Dienst zu registrieren.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Software Developer (m/w/d)
    STABILO International GmbH, Heroldsberg
  2. IT Support Mitarbeiter (m/w/d) im 2nd/3rd Level
    igus GmbH, Köln
Detailsuche

Gelockt werden die Reisenden mit einem einmonatigen Gratiszugang, später kostet das Streaming-Produkt 7,99 Euro pro Monat. Mit diesem Zugriff können Nutzer natürlich auch außerhalb des Zuges auf das Maxdome-Angebot zugreifen. Wer sich für den kostenfreien Testmonat entscheidet, sollte allerdings wissen, dass das Maxdome-Abo nicht wie bei Netflix über das Kundenkonto gekündigt werden kann, sondern über einen Anruf bei der Maxdome-Hotline.

Diejenigen, die sich nicht registrieren, erhalten kostenlosen Zugang zu lediglich "50 Filmen und Serien", wobei jede Serienepisode in die Gesamtanzahl mit hineingerechnet wird. Jeden Monat gibt es einen Blockbuster gratis, im März ist dies der letzte Teil der Hobbit-Saga Die Schlacht der Fünf Heere. Wer die ersten beiden Teile nicht kennt, wird damit allerdings nicht viel anfangen können. Im Angebot sind außerdem zahlreiche Serien, unter anderem Two-Broke-Girls, The Big Bang Theory und die Scifi-Serie The 100, enthalten. Die Freude an den Serien dürfte für die meisten Nutzer allerdings nicht lange anhalten ...

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Der Serienspaß endet abrupt 
  1. 1
  2. 2
  3.  


daNick73 23. Mär 2017

Und für Verträge vor dem 1.9.2016 kann man es bei reinen Onlineverträgen (das ist Maxome...

der_wahre_hannes 23. Mär 2017

Vielleicht liegt's ja daran, dass Maxdome ein deutsches Unternehmen ist? Hätten die...

cherubium 23. Mär 2017

Ich habe auch ein Winphone (Lumia 930). Darauf möchte ich aber auch keinen Film schauen...

Bashguy 23. Mär 2017

Jo hast recht, ich hab den Artikel nur überflogen. Aber um das Maxdome-Streaming geht es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Telemetrie
Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist

Seit 1977 befindet sich die Raumsonde Voyager 1 auf ihrer Reise durchs All. Die neusten Daten scheinen einen falschen Standort anzuzeigen.

Telemetrie: Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist
Artikel
  1. Farasis: Bau einer Batteriezellfabrik in Bitterfeld geplatzt
    Farasis
    Bau einer Batteriezellfabrik in Bitterfeld geplatzt

    Der chinesische Konzern Farasis wollte im sachsen-anhaltischen Bitterfeld eine Batteriezellfabrik mit 2.000 Arbeitsplätzen errichten.

  2. Übernahme: Broadcom verhandelt Kauf von VMware
    Übernahme
    Broadcom verhandelt Kauf von VMware

    Eine Übernahme von VMware hätte mindestens ein Volumen von 40 Milliarden US-Dollar. Dell will die Beteiligung verkaufen.

  3. Kubernetes-Kontrollcenter: Mit YTT-Templates Kubernetes-Cluster besser verwalten
    Kubernetes-Kontrollcenter
    Mit YTT-Templates Kubernetes-Cluster besser verwalten

    Wir zeigen, wie man mit zentraler und automatisierter YAML-Generierung Hunderte Microservices spielend verwalten kann.
    Eine Anleitung von Jochen R. Meyer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€, MSI RTX 3090 Gaming X Trio 1.799€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /