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Der Serienspaß endet abrupt

Das Serien-Streaming nimmt ein jähes Ende, weil in der kostenfreien Variante immer nur die ersten drei Folgen der ersten Staffel zur Verfügung stehen. Die weiteren Episoden werden erst freigeschaltet, wenn Nutzer sich für das kostenpflichtige Maxdome-Abo entschieden haben.

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Was uns hingegen gefällt: Viele der von uns angeschauten Inhalte stehen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung. Die Sprache kann durch Klick auf drei Punkte im oberen rechten Bildschirmbereich nahtlos umgestellt werden, was problemlos funktioniert. In der Ansicht erfahren Nutzer außerdem auch, dass die Inhalte in SD-Qualität verteilt werden und nicht in Full-HD.

Wir haben Maxdome Onboard in vier verschiedenen ICE-Zügen auf unterschiedlichen Strecken getestet. In einem der Züge funktionierte zwar der Zugriff auf das Portal der Bahn, nicht aber auf Maxdome. Neben dem Streamingportal war auch der Zugang zum Internet gestört, offenbar funktioniert das Maxdome-Portal also nur, wenn auch die Internetverbindung steht.

Doch kein Video ohne Internet

Maxdome scheint also anhand der Internetverbindung zu prüfen, welche Inhalte die Nutzer anschauen können und welche nicht. Robuster wäre es, wenn der Dienst auch ohne funktionierende Verbindung das Basisangebot ausliefern würde. Maxdome bestätigt das Verhalten auf Anfrage: "Für den Filmabruf ist nur zu Beginn kurzfristig eine Verbindung ins Internet notwendig, danach läuft das Streaming über das lokale Netzwerk. Fällt dieses aus, ist der Filmabruf leider auch betroffen."

Bahnreisende, die nur das Basisangebot nutzen, werden von den Systemen nicht wiedererkannt, und es wird offenbar auch kein Cookie angelegt, das die bislang angeschauten Inhalte speichert. Aus Datenschutzsicht ist dies zu begrüßen; einige Nutzer würden es aber wohl bevorzugen, wenn bereits angesehene Inhalte im Portal kenntlich gemacht würden. Da in diesem Modus aber ohnehin nur die ersten drei Folgen einer Serie verfügbar sind, dürfte es nicht allzu viel Verwirrung geben.

Fazit: Funktioniert, zum mal Reinschauen

Maxdome Onboard ist eine willkommene Abwechslung auf langen Bahnfahrten. Wer häufiger fährt oder eine Serie ernsthaft anschauen will, kommt aber um einen kostenpflichtigen Zugang für Maxdome nicht herum. Und so eignet sich Maxdome Onboard eher, um den Dienst ohne Verpflichtung auszuprobieren, bleibt aber letztlich ein Lockangebot für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

Technisch ist das Produkt sinnvoll umgesetzt, lediglich an der Nichtverfügbarkeit des Dienstes bei Internetausfällen sollte Maxdome arbeiten. Ganz ohne ihr Angebot an Inhalten müssen übrigens auch Kunden anderer Streamingdienste wie Amazon Prime und Netflix im Zug nicht auskommen. Sie müssen nur vorab planen, welche Serien sie anschauen wollen und diese bei bestehender Internetverbindung herunterladen. Das ist aber jeweils nur bei einem Teil des Angebotes möglich.

 Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
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daNick73 23. Mär 2017

Und für Verträge vor dem 1.9.2016 kann man es bei reinen Onlineverträgen (das ist Maxome...

der_wahre_hannes 23. Mär 2017

Vielleicht liegt's ja daran, dass Maxdome ein deutsches Unternehmen ist? Hätten die...

cherubium 23. Mär 2017

Ich habe auch ein Winphone (Lumia 930). Darauf möchte ich aber auch keinen Film schauen...

Bashguy 23. Mär 2017

Jo hast recht, ich hab den Artikel nur überflogen. Aber um das Maxdome-Streaming geht es...

Ratamahatta 23. Mär 2017

Nachfolgende Aussage ist falsch: "Wer sich für den kostenfreien Testmonat entscheidet...


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