• IT-Karriere:
  • Services:

Videostreaming: Fox kauft Tubi für 440 Millionen US-Dollar

Fox will sich mit der Übernahme besser im Kampf der Videostreaming-Anbieter positionieren und Tubi in der jetzigen Form weiterführen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fox kauft Tubi für 440 Millionen US-Dollar.
Fox kauft Tubi für 440 Millionen US-Dollar. (Bild: Jasen Vinlove/Reuters)

Tubi wird von der Fox Corporation übernommen. Das US-Medienunternehmen will 440 Millionen US-Dollar für das Streamingangebot bezahlen. Tubi ist ein werbefinanzierter Streamingdienst, der vor allem in den USA aktiv ist. Die Fox Corporation gehört überwiegend dem Murdoch-Medienimperium und hat sich vor einem Jahr gegründet, nachdem Disney einen Teil von 21st Century Fox übernommen hat.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Wien (Österreich)
  2. über duerenhoff GmbH, Baden-Württemberg

Fox will nach eigenen Angaben mit der Übernahme von Tubi die langfristigen strategischen Initiativen des Unternehmens zur Erweiterung und Verbesserung der digitalen Reichweite unterstreichen. Zudem will Fox damit intensiver im Endkundengeschäft aktiv sein. Bisher hat Fox keinen Streamingdienst im Angebot. Die Tubi-Übernahme soll bis zum 30. Juni 2020 abgeschlossen sein, sofern die zuständigen Aufsichtsbehörden den Kauf genehmigen.

Tubi arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 250 Partnern zusammen, von denen es Inhalte bezieht. Dazu gehören auch die großen Hollywoodstudios. Nach Informationen der Streamingsuchmachine Justwatch hat Tubi in den USA derzeit knapp 5.500 Filme und 370 Serien im Sortiment. Den Dienst gibt es auf verschiedenen Endgeräten und Tubi hat nach eigenen Angaben in den USA derzeit 25 Millionen Kunden.

Tubi soll eigenständig bleiben

Fox will Tubi nach der Übernahme als eigenständiger Dienst weiter betreiben, die Bezeichnung des Dienstes ändert sich nicht. Der Tubi-Gründer und CEO Farhad Massoudi wird das Unternehmen weiterhin leiten. Massoudi sagt zur Übernahme: "Die Beziehungen von Fox zu Werbekunden und Vertriebspartnern, kombiniert mit der Dominanz des Unternehmens im Nachrichten- und Sportprogramm, werden Tubi helfen, weiter zu wachsen und sich im wachstumsstarken werbefinanzierten Streamingmarkt zu differenzieren."

Lachlan Murdoch, der CEO der Fox Corporation, kommentierte die Übernahme mit den Worten: "Tubi wird unseren Werbepartnern mehr Möglichkeiten bieten, ihr Publikum in großem Stil zu erreichen. In Verbindung mit der kombinierten Kraft der bestehenden Fox-Sender bietet Tubi eine wichtige Grundlage, von der aus wir das langfristige Wachstum im Bereich des Endkundengeschäfts vorantreiben werden."

Tubi ist derzeit nicht in der EU vertreten. Es ist noch nicht bekannt, ob sich das durch die Fox-Übernahme ändert und der Dienst dann auch etwa in Deutschland angeboten wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

TW1920 18. Mär 2020 / Themenstart

Klingt, dass man da mal reingucken könnte... Hoffentlich kommt da nicht auch demnächst...

Snorr 18. Mär 2020 / Themenstart

...doch dann haben sie im Zuge der DSGVO den Zugang in Deutschland und der EU gesperrt...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer)

Das Makerphone ist ein Handy zum Zusammenbauen. Kinder wie auch Erwachsene können so die Funktionsweise eines Mobiltelefons nachvollziehen.

Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer) Video aufrufen
Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. China Bei Huawei füllen sich die Büros nach Corona wieder
  2. Schulunterrricht Datenschützer hält Skype-Nutzung für bedenklich
  3. Coronavirus Bosch entwickelt schnellen Virentest

IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden

Autorennen: Rennsportler fahren im Homeoffice
Autorennen
Rennsportler fahren im Homeoffice

Formel 1? Gestrichen. DTM? Gestrichen. Formel E? Gestrichen. Jetzt treten die Rennprofis gegen die besten Onlinefahrer der Welt an.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. E-Sport Die Formel 1 geht online weiter
  2. Lvl Von der Donnerkuppel bis zum perfekten Burger
  3. E-Sport Gran-Turismo-Champion gewinnt auch echte Rennserie

    •  /