• IT-Karriere:
  • Services:

Gesehene Inhalte ausblenden

Generell vermissen wir bei allen derzeitigen Streaminganbietern etliche Filteroptionen. So finden wir es überflüssig, dass bereits angeschaute Inhalte immer weiter sichtbar bleiben. Stattdessen wollen wir standardmäßig keine Filme und Serien mehr im Katalog sehen, die wir bereits angeschaut haben. Natürlich darf es gerne einen Schalter geben, um die bereits konsumierten Inhalte bei Bedarf trotzdem anzuzeigen.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Ingolstadt

Zudem sollte es einen Schalter geben, um gezielt Filme oder Serien auszublenden, die einen partout nicht interessieren. Aber auch bestimmte Genres sollten sich ausblenden lassen. Damit kann die Übersichtlichkeit im Katalog deutlich erhöht werden und Abonnenten finden leichter die Inhalte, die sie tatsächlich interessieren. Eine solche Option fehlt bei allen Anbietern.

Einstellungen in der App sind Pflicht

Alle wichtigen Einstellungen sollten in der App des Dienstes vorgenommen werden können. Leider ist es eine Unsitte geworden, dass sich manche weiterführenden Einstellungen für ein Abo nur im Browser vornehmen lassen. Das senkt den Komfort bei der Nutzung eines Dienstes, weil immer erst in den Browser gewechselt werden muss, auch wenn sonst meist die App genutzt wird.

Originaltonspur muss verfügbar sein

Generell sollten alle Inhalte wahlweise außer in Deutsch auch in der Originalsprache samt Untertitel verfügbar sein. Das ist zwar vielfach bereits schon der Fall, hier zeigen sich aber immer wieder Lücken bei den Anbietern. Das könnte auch an lizenzrechtlichen Fragen liegen. Dabei stellt sich aber prinzipiell die Frage, warum die Anbieter eine Originaltonspur nicht zur Bedingung machen, wenn sie neue Inhalte aufnehmen.

Alle Synchronfassungen zum Umschalten

Und falls es für einen Film mehrere Synchronfassungen gibt, sollten Abonnenten die Wahl haben, mit welcher sie den Film sehen wollen. Besonders bei alten Filmen gibt es immer wieder den Fall, dass ein Streifen viele Jahre später eine neue Synchronisation erhalten hat und dann ist es praktisch, wenn alle Fassungen zur Verfügung stehen. Hier ist besonders Disney gefordert, das bei Disney+ besonders viele solcher Kandidaten im Katalog hat.

Apps für alle wichtigen Geräte

Generell sollte ein Abodienst auf allen wichtigen Plattformen und Geräten verfügbar sein. Hier schneiden vor allem Apple TV+ und Sky Ticket besonders miserabel ab, weil beide Anbieter wichtige Geräteplattformen komplett meiden. Dabei sollte der entsprechende Dienst auf allen Geräten den gleichen Funktionsumfang haben, hier schneidet Prime Video besonders schlecht ab.

Bewertungen auf allen Geräten lesbar

Wir finden Bewertungen anderer Zuschauer hilfreich und greifen gerne darauf zurück. Diese Bewertungen sollten dann aber auch auf allen Geräten zur Verfügung stehen und nicht so umgesetzt sein wie etwa bei Prime Video. Nutzer des Amazon-Dienstes können Bewertungen auf Smartphone oder Tablets und im Browser lesen, nicht aber auf Smart-TVs oder externen Streaminggeräten wie den Fire-TV-Modellen. Das ist eine unnötige Beschränkung.

Ordentliche Spulen-Funktion

Lästig kann es auch sein, wenn das Spulen in Filmen und Serien nicht gut funktioniert. Wir finden es praktisch, wenn wir in 10-Sekunden-Schritten in beide Richtungen spulen können - und das bitte gerne auch direkt mit einer Taste an der Fernbedienung und nicht nur, indem erst der passende Befehl mit der Fernbedienung angesteuert werden muss. Hier hängt es bei den Anbietern teilweise von den verwendeten Geräten ab, wie das realisiert ist - das ist unpraktisch.

Szenengenaue Zusatzinformationen

Bei einem perfekten Streamingdienst wünschen wir uns Einblendungen, wie sie es bisher nur bei Prime Video gibt. Die von Amazon als X-Ray bezeichnete Funktion soll abhängig von der jeweiligen Szene die gerade zu sehenden Schauspieler anzeigen - samt Zusatzinformationen zu den jeweiligen Akteuren. Das klappt meist gut, aber in der Praxis passiert es auch oft, dass die Informationen nicht zur gerade gezeigten Szene passen. Für eine optimale Nutzung sollte hier mehr Sorgfalt geübt werden.

Bonusmaterial sollte vollständig sein

Uns gefällt die Idee von Disney, Abonnenten auch Bonusmaterial wie entfernte Szenen, Making-ofs oder Audiokommentare zur Verfügung zu stellen. Allerdings dürfen es dann gerne alle Bonusmaterialien sein, die auf DVD oder Blu-ray erschienen sind. Bei Disney+ gibt es bei Filmen oft nur einen Teil des an sich verfügbaren Bonusmaterials. Bei der Konkurrenz fehlen vergleichbare Inhalte ganz.

Alle Inhalte zum Herunterladen

Mittlerweile bieten die meisten Anbieter die Möglichkeit, Inhalte für die Offline-Nutzung auf dem Smartphone oder Tablet schauen zu können. Dabei sollte es keine Beschränkung geben - etwa bei Netflix können einige Inhalte nicht heruntergeladen werden. Nicht nur auf Reisen kann es praktisch sein, wenn diese Downloadfunktion auch für externe Streaminggeräte wie Fire TV, Apple TV oder Ähnliches zur Verfügung steht. Bislang werden diese Geräte aber von allen Anbietern außen vor gelassen.

Keine Werbung

Wer für ein Videostreamingabo zahlt, sollte sich darauf verlassen können, dass er keine Werbung vorgesetzt bekommt. Wir möchten nicht ungefragt Trailer vorgespielt bekommen, wie es bei Prime Video immer wieder vorkommt. So werden vor Filmen, vor Serienepisoden oder auch beim Start der Prime-Video-App entsprechende Trailer zu Amazon-Eigenproduktionen abgespielt. Anbieter wie Netflix oder Disney+ verzichten auf solche Belästigungen.

Vernünftig umgesetzter Jugendschutzfilter

Für Abonnenten mit Kindern sind vernünftige Kinderprofile besonders wichtig. Zumindest sie sollten mit einem Kennwort oder einer PIN geschützt sein, damit Kinder nicht einfach zu einem anderen Profil wechseln können. Einen PIN-Schutz hat Netflix erst kürzlich nachträglich zur Verfügung gestellt, bei Disney+ haben wir in unserem Test einen PIN-Schutz vermisst. Prime Video, Sky Ticket und Apple TV+ kennen gar keine solchen Profile.

Außerdem sollten Eltern festlegen können, welche Inhalte im Kinderprofil vorhanden sein dürfen. Disney erlaubt hier keinerlei eigene Einstellungen. Bei Netflix können wir die FSK-Stufe selbst wählen und einzelne Inhalte bei Bedarf ausblenden, es gibt aber keine Möglichkeit, gezielt nur bestimmte Inhalte freizugeben. Für Eltern ist es aber eigentlich viel einfacher, nur gezielt ausgewählte Inhalte freizugeben, anstatt mühsam den Katalog nach nicht passenden Inhalten durchforsten zu müssen.

Es wäre schön, wenn sich Anbieter wie Amazon, Apple, Disney, Netflix und Sky diese Wunschliste zu Herzen nehmen und umsetzen würden. So erhielten Abokunden mehr Komfort und könnten besser gehalten werden. Gerade bei der großen Konkurrenz am Markt sollte allen Streaminganbietern daran gelegen sein. Also, wer will der Erste sein, der die Wünsche seiner Kunden endlich erfüllt?

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Videostreaming: Das sollte ein perfekter Abodienst bieten
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Sniper Ghost Warrior 3 - Season Pass Edition für 4,99€, Sherlock Holmes: The Devil's...
  2. 9,99€
  3. 11,99€

ptepic 20. Apr 2020

Bei meinem LibreElec habe ich einen Punkt "Kategorien" und einen "Alles" (Netflix). Beide...

Sinbad 17. Apr 2020

das mit Dschungelbuch kann ich nur unterschreiben. Ich habe bei Disney+ das erste Mal den...

ip (Golem.de) 17. Apr 2020

danke für den Hinweis, das liegt daran, dass die Merkliste an mehreren Stellen in der...

xUser 16. Apr 2020

Plus 1! Bei einigen Filmen macht das einen deutlichen Unterschied. Eigentlich sollte der...

mxcd 16. Apr 2020

Korrekt. Mein Fehler - habs beim Überfliegen übersehen.


Folgen Sie uns
       


It Takes Two - Fazit

Nur für zwei: Das Action-Adventure It Takes Two schickt ein geschrumpftes Paar in eine herausfordernde und herzerwärmende Romantic Comedy.

It Takes Two - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /