• IT-Karriere:
  • Services:

Videostreaming: Android-Nutzer erhalten verbesserte Netflix-App

Netflix hat seine App für Android-Nutzer verbessert. Vor allem das Spulen in Filmen und Serien ist nun um einiges komfortabler als bisher. Bei der Gestaltung orientiert sich Netflix stark an Amazons Videostreamingdienst.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-App für Android mit 10-Sekunden-Spul-Button
Netflix-App für Android mit 10-Sekunden-Spul-Button (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit einem Update der Netflix-App erhalten Android-Nutzer eine komfortablere Steuerung für Filme und Serien. Hierbei geht es vor allem darum, mal eben ein kurzes Stück zurück- oder neuerdings auch vorspulen zu können. Die Wiedergabeleiste ist für eine Fingerbedienung meist zu ungenau, um nur wenige Sekunden vor- oder zurückspulen zu können. Aus diesem Grund gab es für Android-Nutzer schon lange einen Knopf, um 30 Sekunden zurückspulen zu können. Diese Zeitspanne ist aber eigentlich zu lang, wenn der Nutzer nur die letzten paar Sekunden noch einmal abspielen will.

Stellenmarkt
  1. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main
  2. Hottgenroth Software GmbH & Co. KG / ETU Software GmbH, Köln

Auf dieses Problem reagiert Netflix nun und hat die Android-App aktualisiert. Diese erhält einen Button, um in 10-Sekunden-Schritten zurückspulen zu können. Zudem gibt es erstmals für Android-Nutzer einen Knopf, um 10 Sekunden innerhalb eines Films vorzuspringen. Damit orientiert sich Netflix stark an Amazons Videostreaming-App, die beide Vorspuloptionen bereits seit langem anbietet.

Auch bei der Gestaltung der Oberfläche hat sich einiges bei Netflix getan. Der Wiedergabeknopf ist nun mittig im Display und nicht mehr rechts unten. Links und rechts davon sind die neuen Spul-Buttons - die Gestaltung gleicht dem von Amazons Konkurrenzprodukt. Gewandert sind auch die Einstellungen für Tonspur und Untertitel. Diese befinden sich nicht mehr oben rechts, sondern unten in der Mitte.

  • In der alten Netflix-App für Android gibt es keinen Knopf, um in einer Serie zur nächsten Folge zu springen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der alten Netflix-App für Android konnte nur 30 Sekunden zurückgespult werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In einer Serie zeigt die neue Netflix-App für Android einen Button, um direkt zur nächsten Folge zu wechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der neuen Netflix-App für Android können Nutzer 10 Sekunden zurück- und auch 10 Sekunden vorspringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Netflix-App für iOS hat schon länger einen Button zum Zurückspringen von 10 Sekunden - noch im alten Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer auf einem iOS-Gerät in Netflix 10 Sekunden vorspringen will, kann das über das Kontrollzentrum des Betriebssystems erledigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit der neuen Netflix-App für Android können Nutzer 10 Sekunden zurück- und auch 10 Sekunden vorspringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer sich auf Netflix eine Serie anschaut, erhält eine weitere Neuerung. Direkt aus einer Serienepisode heraus kann jederzeit über einen passenden Button zur jeweils nächsten Folge gesprungen werden. Eine solche Funktion fehlte in der alten Netflix-App komplett.

Die Aktualisierung der Android-App ist auf der iOS-Plattform noch nicht angekommen. Allerdings haben Netflix-Kunden mit einem iOS-Gerät schon länger einen 10-Sekunden-Button, um ein kurzes Stück zurückspringen zu können. Und mit einem Kniff gibt es auch das 10-Sekunden-Vorspulen, allerdings weiterhin nicht direkt in der Netflix-App. Wer das iOS-Kontrollzentrum aufruft, kann darüber in einem Netflix-Stream jederzeit 10 Sekunden vorspringen. Innerhalb einer Serie gibt es für iOS-Kunden derzeit keinen Button, um zur nächsten Folge vorspringen zu können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u.a. Transcend SDXC 64 GB für 10,79€ und Samsung microSDXC 256 GB für 42,99€)
  2. (u. a. Borderlands 3 - Epic Games Store Key für 38,99€ und GRID - Ultimate Edition für 32,99€)
  3. 207,99€
  4. 115,99€ (Bestpreis!)

ip (Golem.de) 01. Jun 2018

wir können das auch nur vermuten, aber das sieht ganz so aus. Netflix probiert immer mal...

Thargoid 01. Jun 2018

Servus, meiner Meinung nach könnte Netflix so einiges an der App optimieren. 1. Kenntlich...

Alexander1996 31. Mai 2018

Eventuell liegt es daran, dass die Smartphone und die tab Version unterschiedlich ist.


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Confidential Computing: Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser
Confidential Computing
Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser

Die IT-Welt zieht in die Cloud und damit auf fremde Rechner. Beim Confidential Computing sollen Daten trotzdem während der Nutzung geschützt werden, und zwar durch die Hardware - keine gute Idee!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Gaia-X Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig
  2. Gaia-X Altmaiers Cloud-Pläne bleiben weiter wolkig
  3. Cloud Ex-SAP-Chef McDermott will Servicenow stark expandieren

Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
Google Stadia im Test
Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
Von Peter Steinlechner

  1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
  2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
  3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

    •  /