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Videospielverfilmung: Neuer Resident-Evil-Film wird keine direkte Adaption

Schauspielerin Kali Reis erklärt, warum das neue Resident Evil bewusst keine werkgetreue Umsetzung der Spiele wird.
/ Peter Osteried
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Ob dieses Monster in Zach Creggers Film vorkommt? (Bild: Capcom)
Ob dieses Monster in Zach Creggers Film vorkommt? Bild: Capcom

Schauspielerin Kali Reis hat in einem Interview mit der US-Infotainment-Webseite ScreenRant(öffnet im neuen Fenster) erklärt, dass der kommende Resident Evil-Neustart sich deutlich von den bekannten Spielen unterscheiden wird. Demnach verfolgt Regisseur Zach Cregger keinen Ansatz einer direkten Adaption, sondern entwickelt eine eigene Version der Ursprungsgeschichte rund um Raccoon City.

Cregger hat eine eigene Vision

Cregger, dessen Werk Weapons für einen Oscar als bester Film des Jahres nominiert ist, wurde nach dem Horrorfilm Barbarian als Autor und Regisseur für einen weiteren Neustart der langlebigen Videospielreihe verpflichtet. Gemeinsam mit Drehbuchautor Shay Hatten, der unter anderem an den John-Wick-Filmen beteiligt war, arbeitet er an einer neuen Geschichte im Resident-Evil-Universum. Reis gehört zur Besetzung des Films, ebenso wie Austin Abrams, Paul Walter Hauser und Zach Cherry.

Im Gespräch erklärte Reis, dass sich das Projekt vor allem an Spielerinnen und Spieler richte, ohne deren Erwartungen schlicht zu kopieren. Creggers Film erzähle eine eigene Interpretation der Entstehungsgeschichte und setze stärker auf seine Handschrift, inklusive schwarzem Humor und ungewöhnlicher Perspektiven. Statt die Gechichte bekannter Figuren wie Leon Kennedy erneut zu erzählen, orientiere sich der Film lose an Motiven aus den zweiten bis vierten Spielen der Reihe.

Weit weg von der Vorlage

Ein solcher Ansatz ist für Resident Evil nicht neu: Schon die von Milla Jovovich angeführten Kinofilme entfernten sich mit jeder Fortsetzung weiter von der Vorlage. Auch die Netflix-Serie schlug einen eigenständigen Weg ein. Der bislang werkgetreuste Versuch war Resident Evil: Welcome to Raccoon City, der Elemente der ersten beiden Spiele kombinierte, kommerziell jedoch hinter den Erwartungen zurückblieb.

Vor diesem Hintergrund setzt das neue Reboot erneut auf einen kreativen Neuanfang – mit dem Risiko, Fans zu irritieren, aber auch der Chance, dem Franchise frische Impulse zu geben.


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