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Videospeicher: Microns GDDR6 für Grafikkarten ist fertig

Der Speicherhersteller Micron hat die Qualifikation für GDDR6 abgeschlossen und verteilt Muster des Videospeichers an Partner. Die Serienfertigung soll in den nächsten Monaten anlaufen, erste Grafikarten mit GDDR6 dürften 2018 erscheinen.

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Wafer mit GDDR6-Chips von SK Hynix
Wafer mit GDDR6-Chips von SK Hynix (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Micron hat Fortschritte bei der Entwicklung von GDDR6-Videospeicher vermeldet. Die Grafik-Hardware-Teams in München und im US-amerikanischen Boise hätten den Design- und den Qualifikationsprozess beendet, weshalb in den kommenden Wochen oder Monaten die Serienfertigung gestartet werden soll. Für Partner wie AMD oder Nvidia gibt es schon Samples aus der Vorabproduktion, wenngleich diese noch nicht die volle Geschwindigkeit erreichen.

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GDDR6 folgt auf GDDR5 und GDDR5X und ist als Videospeicher für Grafikkarten gedacht, denn das G steht für Graphics. Micron erwartet eine Geschwindigkeit von 16 GBit/s anstelle der bisherigen 12 GBit/s, die GDDR5X erreicht. Vorerst laufen die GDDR6-Samples mit 14 GBit/s, allerdings geht es hier auch mehr um die Implementierung denn um die reine Geschwindigkeit. Verglichen mit GDDR5X gibt es in paar technische Änderungen, welche Hersteller wie AMD oder Nvidia beachten müssen.

  • Wafer mit GDDR6-Chips von SK Hynix (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • GDDR6-Chips von SK Hynix (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • GDDR6 im Vergleich mit GDDR5 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der neue Speicherstandard ist schneller und sparsamer. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • GDDR6-Die von SK Hynix (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Zu Beginn wird es Chips mit 8 GBit Kapazität geben. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Wafer mit GDDR6-Chips von SK Hynix (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Das Package misst 14 x 12 mm statt 14 x 10 mm und es werden 180 statt 190 Pins verwendet. Daher steigt der Abstand (Pitch) zwischen den Kontakten von 0,65 mm auf 0,75 mm um Interferenzen vorzubeugen. Mit 1,35 Volt ist die Spannung identisch zu GDDR5X, gleiches gilt auch für die Chipkapazität - zumindest bei Micron. Das Unternehmen bietet GDDR6 mit 8-GBit-Dies an, von denen eines also 1 GByte fasst. Samsung wiederum soll - anders als Micron und SK Hynix - auch an 16-GBit-Chips arbeiten.

Erste Grafikkarten mit GDDR6-Videospeicher werden für 2018 erwartet. Potenzielle Kandidaten sind Nvidias Ampere-Modelle der Oberklasse und entsprechende Pendants von AMD mit Vega- oder Navi-Technik. Mittelklassekarten dürften weiterhin auf GDDR5 setzen und die Highend-Varianten auf HBM2.



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