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Videoschnitt und Sound: Final Cut Pro und Logic Pro für das iPad erschienen

Bislang nur auf MacOS, jetzt auch auf dem iPad: Apples Final Cut Pro und Logic Pro können im Abo bestellt werden.
/ Michael Linden
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Final Cut Pro auf dem iPad (Bild: Apple)
Final Cut Pro auf dem iPad Bild: Apple

Apples Kreativsoftware für Filmemacher und Musiker ist vom Mac auf iPadOS portiert worden. Final Cut Pro und Logic Pro sind nun offiziell für das iPad erhältlich.

Final Cut Pro für iPad(öffnet im neuen Fenster) kann einen Monat lang kostenlos getestet werden und kostet dann 4,99 Euro pro Monat oder 49 Euro im Jahr. Die App läuft auf den iPad Pro mit M1 und M2 – egal in welcher Bildschirmgröße. Die App erfordert mindestens iPadOS 16.4.

Auch Logic Pro für das iPad(öffnet im neuen Fenster) kostet 4,99 Euro im Monat oder 49 Euro im Jahr und läuft auf iPads mit A12 Bionic Chip oder höher. Das betrifft hier auch das iPad mini ab der 5. Generation und das iPad ab der 7. Generation sowie das iPad Air ab der 3. Generation und die iPad Pro ab 2018. Natürlich muss auch hier iPadOS 16.4 installiert sein.

Tester loben mobiles Schnittstudio

In ersten Tests(öffnet im neuen Fenster) von Final Cut Pro wird grundsätzlich gelobt(öffnet im neuen Fenster) , dass die Bearbeitungsprozesse effizient wirken, obwohl die App während des Exportvorgangs geöffnet bleiben muss.

Die Bedienung stellt dennoch zunächst eine größere Herausforderung dar, da die komplexen Steuerelemente der Software auf das Tablet angepasst werden mussten. Apple hat eine neue Benutzeroberfläche entwickelt, die die Nutzung mit Fingersteuerung, Apple Pencil und optional mit Magic Keyboard erleichtern soll.

Einige Einstellungen müssen erst gesucht werden, weil sie nicht sofort sichtbar sind, um die Oberfläche nicht zu überfrachten und Fehlbedienungen zu vermeiden. Für richtig aufwendige Jobs mit komplexen Compositings oder Farbkorrekturen und Rauschunterdrückungen wird aber nach wie vor die Desktop-Version empfohlen.

Interessant wird die Anbindung an das ursprüngliche Final Cut Pro auf dem Desktop. Dafür ist ebenfalls ein Update erschienen, um das Zusammenspiel zu ermöglichen.


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