Abo
  • Services:

Videos: Youtube unterstützt künftig Bildraten von bis zu 60 FPS

Bei Computerspielen gehören 60 FPS zum guten Ton, künftig auch auf Youtube. In den kommenden Monaten soll das Videoportal die hohen Bildraten unterstützen. Drei speziell angepasste Trailer zeigen, wie das aussieht - unter anderem bei Battlefield Hardline.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus dem 60-FPS-Trailer von Battlefield Hardline
Szene aus dem 60-FPS-Trailer von Battlefield Hardline (Bild: Golem.de)

Google kündigt eine ganze Reihe von Neuerungen für Youtube an. Die wohl wichtigste ist die Unterstützung von hohen Bildraten. Derzeit sind in Videos maximal 30 Frames Per Second (FPS) möglich, künftig sollen auch 48 und 60 FPS möglich sein. Als Termin nennen die Entwickler im offiziellen Blog "die kommenden Monate". Drei speziell angepasste Trailer mit hohen Auflösungen demonstrieren bereits jetzt, wie das dann aussieht.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

In zwei davon sind Computerspiele zu sehen, nämlich Battlefield Hardline und Titanfall - beide mit 60 FPS. Dazu kommt eine Vorschau für eine amerikanische TV-Serie mit 48 FPS. Die hohen Bildraten sind vor allem deshalb interessant für Gamer, weil viele Spiele, etwa auf den neuen Konsolen Playstation 4 und Xbox One, ebenfalls 60 FPS unterstützen. Diese lassen sich dann künftig direkt auf Youtube übertragen.

Spenden und weitere Neuigkeiten

Wer bestimmte Youtube-Videos besonders mag, kann den Machern bald unkompliziert Spenden zukommen lassen - jedenfalls, wenn diese eine der weiteren neuen Funktionen in ihren Kanal integrieren. Eine Handvoll von US-Anbietern probiert das demnächst auf dem Desktop und unter Android aus. Wer das Feature als Macher in seinen Kanal einbinden möchte, kann sich über das Blog bereits jetzt dafür anmelden. Es ist damit zu rechnen, dass unter anderen die Schöpfer von Let's-Play-Videos diese zusätzliche Möglichkeit zur Monetarisierung ihrer Inhalte frühzeitig nutzen werden.

Wer seine Youtube-Inhalte als Anbieter von unterwegs aus verwalten muss, kann das mit dem ab sofort für Android verfügbaren Youtube Creator Studio tun; eine Version für iOS soll in den kommenden Wochen folgen. Mit der App lassen sich Statistiken unter die Lupe nehmen, Filme online und offline stellen - und vieles mehr.

Bereits heute erweitert Youtube seine Audio-Bibliothek, die bislang nur lizenzfreie Musik enthält, um Soundeffekte. Wer also seine Filme mit "Zombieschreien" oder "Flugzeuggeräuschen" - beides nennt Youtube selbst als Beispiel - unterlegen möchte, kann das nun mit weniger Aufwand. Angeblich befinden sich schon mehrere Tausend Geräusche in der Bibliothek.

Dazu kommen eine Reihe von weiteren Neuerungen, die teils früher und teils später auf dem Videokanal eingeführt werden. Angekündigt sind etwa die Möglichkeit, Untertitel durch die Community übersetzen zu lassen, sowie erweiterte Credits für die Macher von Videos. Die sind dann vermutlich gleich mit einer weiteren Neuerung verbunden: den sogenannten Info Cards, auf denen Video-Anbieter die Informationen zu ihren Inhalten auf dem Desktop, dem Smartphone und auf Tablets übersichtlich und interaktiv anbieten können sollen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (mindestens 16,15€ bezahlen und Vegas Pro 14 EDIT und Magix Video Sound Cleaning Lab erhalten)
  2. 3,99€
  3. 53,99€

Anonymer Nutzer 29. Jun 2014

Das mit den Rucklern ist mir klar, trotzdem sieht es wie ein billiges Amateurvideo aus...

Anonymer Nutzer 29. Jun 2014

Von wievle FPS auf 60? Bringt ja nur was, wenn Du vorher mehr hattest. Von 24 oder 30...

Anonymer Nutzer 29. Jun 2014

Es ist schon interessant, wie eine in den wichtigsten Punkten total unterlegene...

Makatu 29. Jun 2014

Bei vielen Clips hört sich der Ton an wie Mono, 16 kHz Abtastrate mit maximal 32 kBit/s...

katze_sonne 29. Jun 2014

Wirklich ruckeln würde ich es zwar jetzt nicht nennen... aber wenn ich das Video in 1080p...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /