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Videoportal: Youtube wirbt Spielestreamer Courage von Twitch ab

Nach Mixer steigt Youtube mit verschärften Mitteln in den Kampf um prominente Spielestreamer ein. Das Videoportal hat ab sofort Jack "Courage JD" Dunlop exklusiv im Angebot, der auf Twitch zuletzt rund 37 Millionen Follower hatte.

Artikel veröffentlicht am ,
Jack "Courage" Dunlop in einem Video auf Youtube
Jack "Courage" Dunlop in einem Video auf Youtube (Bild: Jack Dunlop)

Der aus den USA stammende Streamer Jack "Courage JD" Dunlop arbeitet ab sofort exklusiv auf Youtube Gaming. Bislang hatte er für seine Übertragungen von Fortnite sowie gelegentlich Minecraft oder Call of Duty mehrere Videoplattformen genutzt. Primär war Dunlop aber auf Twitch unterwegs, wo er rund 37 Millionen Follower hat.

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Auf Youtube - dort lässt er JD weg und tritt nur als Courage auf - hat Dunlop derzeit rund 1,9 Millionen Abonnenten. Der ehemalige E-Sportler begründet den Wechsel in einem Ankündigungsvideo damit, dass er nun die Möglichkeit habe, neue Sachen zu machen und sich weiterzuentwickeln.

Vermutlich meint Courage damit, dass es für ihn auf Youtube etwas einfacher als auf dem sehr spielefokussierten Twitch sein könnte, auch mal andere Themen vor größerem Publikum auszuprobieren. Allerdings ist im Trailer speziell der Schriftzug von Youtube Gaming zu sehen, nicht der von Youtube allgemein. Über die finanziellen Details des Wechsels liegen keine Informationen vor.

Jack Dunlop ist der dritte reichweitenstarke Streamer, den Twitch innerhalb weniger Monate verliert. Anfang August 2019 hatte Microsoft für sein Videoportal Mixer den auf Fortnite spezialisierten Tyler "Ninja" Blevins abgeworben. Anfang Oktober 2019 war ihm Michael "Shroud" Grzesiek gefolgt, der als Experte für Counter-Strike Global Offensive gilt, aber auch gerne World of Warcraft Classic, Battlefield 5, Fortnite und Apex Legends spielt.

Zumindest der Weggang von Ninja hat Twitch bislang nicht geschadet. Laut dem Marktforschungsunternehmen Arsenal konnte das zu Amazon gehörende Videoportal seinen Marktanteil bei der Übertragung von Gaming in den Monaten Juli bis September 2019 von 72,2 Prozent auf 75,6 Prozent sogar ausweiten - ein Plus von rund 3 Prozentpunkten. Mixer habe im gleichen Zeitraum lediglich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent zugelegt.

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berritorre 06. Nov 2019

Das mag ja sein, tut aber zum Thema, oder? Es geht hier um die Abwanderung von bekannten...

HarunHD 05. Nov 2019

Ja genau bestimmt. Genau aus diesem Grund haben Milliarden schwere Unternehmen streamer...

nightmar17 05. Nov 2019

Hat mich auch gewundert, weil Ninja ja der Streamer mit den meisten Twitch Followern ist...

Gravitationsbombe 05. Nov 2019

Solange ich die eSports-Events auf Twitch sehen kann, die mich interessieren, bleib ich...


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