Abo
  • Services:

Videoportal: Werbung auf Youtube nur noch für größere Kanäle

Diese Änderung dürfte Wirkung zeigen: Ab sofort zeigt Youtube nur noch Werbung auf Kanälen mit mindestens 10.000 Views. Damit sollen unseriöse Anbieter es schwerer haben, an Geld zu kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Youtube-Logo
Youtube-Logo (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images))

Ab sofort werden Kanäle auf Youtube erst ab insgesamt 10.000 Views mit Werbung bespielt - was auch bedeutet, dass es vorher kein Geld gibt. Bislang wurde zumindest theoretisch ab dem ersten Zuschauer gezahlt. In ein paar Wochen sollen Kanäle, die die 10.000 Views überschreiten, dann grundsätzlich von den Mitarbeitern des Videoportals untersucht werden. Wenn keine Unstimmigkeiten gefunden werden, kann der Betreiber des Kanals endgültig Mitglied des Youtube Partner Program werden und mit seinen Streams über Werbung dann auch Geld verdienen.

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven, München

In seinem Creators Blog begründet Youtube den Schritt damit, dass es immer wieder vorkomme, dass die Betreiber von neuen Kanälen auf ein paar schnelle Dollar hoffen, indem sie bei sich interessante Inhalte von anderen Rechteinhabern hochladen. Dieses Geschäftsmodell dürfte durch die Änderungen an Attraktivität verlieren.

10 bis 20 Euro Ausfall

Ein weiterer Grund - den Youtube aber selbst nicht nennt - dürften die aktuellen Probleme mit großen Werbetreibenden wie Coca-Cola und Starbucks sein. Einige Markenfirmen hatten jüngst dagegen protestiert, dass ihre Spots vor Videos mit rassistischen Inhalten oder vor Terror- und Hassbotschaften gelaufen sind, und mit dem Abzug ihrer Werbung gedroht.

Die Regeländerung erschwert den Betreibern von neuen Kanälen das Leben zwar ein bisschen, einen großen finanziellen Schaden haben sie aber kaum. In der Regel rechnen Youtuber mit Einnahmen von 1 bis 2 Euro pro 1.000 Views, so dass die 10.000 Views im Grunde nur einen Ausfall von 10 bis 20 Euro bedeuten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate vorbestellen
  2. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)

ErnestWLongbore 28. Apr 2017

Denn die haben die richtige Größe. Viele gute Inhalte werden dagegen so nie...

Dwalinn 11. Apr 2017

und nicht jeden verlorenen kunden muss man hiterherweinen. Du verursacht kosten bei...

ptepic 10. Apr 2017

Für "Politik" und "Kultur" zahle ich GEZ. Die bekommen genug Geld. Die sollen gefälligst...

Mittagspackung 10. Apr 2017

@thecrew: Das glaube ich nicht. Eine richtige Überfüllung kann ich nur bei "Let's Play...

h3nNi 10. Apr 2017

+1


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

    •  /