Videoportal: Top-Streamern auf Twitch drohen Einkommensverluste

Mehr Werbung und weniger Geld für die Stars: Twitch muss laut einem Medienbericht mehr Gewinn für Amazon erwirtschaften.

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Artwork von Twitch
Artwork von Twitch (Bild: Amazon)

Für Asmongold, Ibai und andere reichweitenstarke Streamer auf Twitch brechen womöglich harte Zeiten an - relativ gesehen. Laut einem Bericht von Bloomberg gibt es bei dem zu Amazon gehörenden, auf Gaming spezialisierten Videoportal momentan Überlegungen, die Beteiligung der Stars an den Einnahmen über Kanal-Abonnements von 70 Prozent auf 50 Prozent zu senken.

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Damit würden die Streamer im Rahmen ihres Partnerschaftsprogramms mit den meisten anderen Streamern gleichgestellt, die ebenfalls einen Anteil von 50 Prozent aus den Kanal-Abonnement-Einnahmen erhalten.

Als Ausgleich sollen die reichweitenstarken Streamer, die momentan noch per Vertrag exklusiv an Twitch gebunden sind, eine Freigabe für andere Portale wie Youtube und Facebook erhalten.

Alternativ sei angedacht, mehr Werbung zu zeigen und die Streamer daran zu beteiligen. Das ist allerdings nicht ganz einfach, weil auf Twitch vor allem Liveübertragungen wichtig sind und die Zuschauer es gar nicht mögen, wenn dabei Werbung eingeblendet wird - etwa dann, wenn gerade etwas wirklich Spannendes geschieht.

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Theoretisch wäre es möglich, die Werbung nur in einem kleinen Fenster oder am Rand einzublenden. Für derartige Formate wird aber im Normalfall von den Werbetreibenden deutlich weniger Geld bezahlt als für bildschirmfüllende Spots.

Kündigungswelle bei Twitch?

Dem Bericht auf Bloomberg zufolge könnten die Pläne bereits im Sommer 2022 umgesetzt werden. Ziel ist es wohl, auf Druck von Amazon mehr Gewinn zu erwirtschaften.

Bei den Mitarbeitern von Twitch soll die neue Ausrichtung schlecht ankommen: In den vergangenen Monaten sollen viele hochrangige und langjährige Mitarbeiter deswegen gekündigt haben.

Twitch wurde 2010 gegründet und im Jahr 2014 für rund 970 Millionen US-Dollar von Amazon übernommen. Ein Großteil des Angebots stammt von Streamern, dazu kommen immer wieder Übertragungen von E-Sports-Wettkämpfen.

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