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Videoplattform: Youtube zeigt mehr Werbung, die nicht überspringbar ist

Gut für Inhalteanbieter, nicht so gut für Zuschauer: Youtube erlaubt künftig wesentlich mehr Kanälen das Anbieten von Werbung, die nicht übersprungen werden kann. Das Nutzungserlebnis auf der Plattform dürfte sich spürbar ändern.

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Logo von Youtube
Logo von Youtube (Bild: Youtube/Screenshot: Golem.de)

Unter anderem über seinen Kanal Creator Insider hat Youtube eine Änderung für Inhalteanbieter vorgestellt, die schnell spürbare Auswirkungen auch für die Zuschauer haben dürfte. Ab Ende August 2018 sollen immer mehr Kanäle die Möglichkeit festlegen können, ob die Werbung vor oder während ihrer Videos überspringbar ist - also nach fünf Sekunden abgebrochen werden kann. Betroffen sind die Mitglieder im Youtube Partner Program, also Kanäle mit mindestens tausend Abonnenten, die innerhalb von zwölf Monaten mindestens 4.000 Stunden an Material angeschaut haben.

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Bislang konnten nur einige besonders große Anbieter festlegen, ob Youtube nicht überspringbare Werbung einblenden darf. Mit der Änderung dürfte der Anteil der grundsätzlich ganz gezeigten Reklamefilme spürbar steigen, weil vermutlich viele Kanäle umstellen - schließlich verdienen sie mit dieser Art von Werbung etwas mehr.

Zwar ist auch denkbar, dass der Umsatz sinkt - etwa wenn ein Kanal ein Publikum hat, das besonders allergisch auf die Spots reagiert und einfach seltener vorbeischaut. Die Betreiber können das mit Hilfe der von Youtube bereitgestellten Analysewerkzeuge einigermaßen gut herausfinden. Im Normalfall dürfte sich die Umstellung zumindest finanziell trotzdem lohnen. Inhalteanbieter können auch ältere Videos ohne allzu großen Aufwand auf das neue Monetarisierungssystem umstellen.

Youtube selbst dürfte es recht sein, wenn mehr Kanäle nicht überspringbare Werbung zeigen. Zum einen profitiert das ebenso wie Google zum Internetkonzern Alphabet gehörende Unternehmen ebenfalls von den höheren Erlösen. Zum anderen schließen vielleicht mehr genervte Zuschauer ein Abo bei Youtube Premium ab: Damit wird zum Preis von rund 12 Euro im Monat schließlich gar keine Werbung mehr eingeblendet.

Für einige Kanalbetreiber dürften die erweiterten Möglichkeiten eine gute Nachricht sein. Viele klagen schon seit Monaten über rückläufige Einnahmemöglichkeiten - möglicherweise spült die Umstellung wieder etwas mehr Geld in die Kasse.



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Gargantua20 22. Sep 2018

Offensichtlich gibt es zur Zeit eine Grossoffensive der Industrie auf das Freiwild...

qq1 11. Sep 2018

Am anfang lief newpipe gut als popup. Jetzt geht garnichts mehr. Konnte url nicht...

plutoniumsulfat 31. Aug 2018

Da ist auch was dran :D

DAGEGEN 31. Aug 2018

Beim Chromecast ging manueller DNS ja noch nie, aber ich vermute, das hat eher generell...

SirFartALot 29. Aug 2018

Hab mich schon gefragt, wann sich der erste aufregt. Frueher sagte man Vollquottel zu...


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