Videolan für iOS: VLC-Player für iPhone und iPad ist wieder da
Das Videolan-Team bestätigt über den Twitter-Account(öffnet im neuen Fenster) die Fertigstellung des VLC-Players für iOS-Geräte. Auch die dazugehörige Webseite ist schon freigeschaltet(öffnet im neuen Fenster). Der Player trägt die Versionsnummer 2.0.1, basiert also auf dem Twoflower-Design.
Dass der Player für iOS wiederkommt, hatte sich seit längerem angekündigt. Der Quellcode wurde mit der ersten Twoflower-Version für Desktops alias VLC 2.0 bereits für die kommende Portierung auf iOS angepasst. Dabei war der VLC-Player vor fast drei Jahren schon einmal auf der iOS-Plattform vertreten. Allerdings beschwerte sich ein VLC-Entwickler bei Apple über die Portierung, was letztendlich nach ein paar Monaten zur Entfernung des ersten VLC-Players aus dem App Store führte.
VLC-Player mit Dropbox-Unterstützung und passwortgeschützter Bibliothek
Die Version 2.0 bringt zahlreiche Funktionen mit. So kann der Nutzer seine Videodaten in einem passwortgeschützten Bereich ablegen. Auch der Wifi-Upload sowie eine Dropbox-Integration gehören dazu. Zudem werden Airplay und Bluetooth-Headsets unterstützt. Dabei versprechen die Entwickler, dass der VLC-Player für iOS genauso vielseitig wie die Desktopvariante ist. Er kann also beispielsweise auch MKV-Container mit unterschiedlichen Audiospuren und SSA-Untertiteln abspielen. Der VLC-Player ist auch netzwerktauglich und unterstützt mehrere Streaming-Protokolle sowie Videofilter und die Regelung der Wiedergabegeschwindigkeit.
Jedes iOS-Gerät ab der iOS-Version 5.1 wird laut den Entwicklern vom Player unterstützt. Das schließt zwar das erste iPad, nicht aber das erste iPhone mit ein.
Der Link zum deutschen App Store sollte bereits funktionieren(öffnet im neuen Fenster). Im Laufe des 19. Juli 2013 sollte der Player auch in weiteren Ländern freigeschaltet werden.
VLC ist nicht nur kostenlos, sondern auch Open Source. Der Sourcecode des iOS-Players kann unter git.videolan.org(öffnet im neuen Fenster) eingesehen werden. Der Player wurde von fünf VLC-Entwicklern programmiert, dazu kommen zwei Designer und mehrere Personen, die bei der Übersetzung geholfen haben. Die Software nutzt zwei Lizenzen (bi-licensed) und steht sowohl unter GPLv2 als auch MPLv2.
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