Videokonferenzen: Zoom-Nutzer können Server-Standorte wählen

Wer ein Bezahlkonto bei Zoom hat, kann künftig das Routing über bestimmte Regionen verhindern - Gratisnutzer sollen nicht über China geleitet werden.

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Bei Webkonferenzen mit Zoom können Nutzer künftig Regionen aus- und abwählen.
Bei Webkonferenzen mit Zoom können Nutzer künftig Regionen aus- und abwählen. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Der Videotelefonieanbieter Zoom hat in einem Blogpost bekannt gegeben, dass Nutzer künftig wählen können, über welche Regionen ihre Anrufe geleitet werden. Die Option steht nur Kunden mit Bezahlkonto zur Verfügung, allerdings gibt es auch für Nutzer der Gratisversion eine Neuerung.

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Bezahlkunden können ab dem 18. April 2020 bestimmte Regionen für das Hosting und die Weiterleitung ihrer Telefonate gezielt als Favoriten auswählen. Es ist auch möglich, Regionen auszuschließen. Gegenwärtig unterteilt Zoom die Standorte seiner Datencenter in acht Regionen: Australien, China, Europa, Indien, Japan/Hongkong, Kanada, Lateinamerika und die USA.

Nicht möglich ist es, dass Nutzer ihre Heimatregion ausschließen - wer sein Konto in Europa eröffnet hat, kann also nicht Europa aus der Liste der möglichen Routing-Standorte verbannen. Umgekehrt wäre es aber möglich, alle anderen Standorte auszuschließen. Nutzer eines kostenlosen Zoom-Kontos können nicht auswählen, auf welchem Weg ihre Anrufe weitergeleitet werden sollen.

Kostenlose Nutzer werden an China vorbeigeleitet

Zoom weist darauf hin, dass die Serverzentren in China seit jeher durch Abschirmungsmaßnahmen vor dem Zugriff durch lokale Behörden geschützt seien. Das Unternehmen ist sich aber offenbar des Misstrauens mancher Nutzer bewusst: Die Anrufe und Konferenzen von Nutzern mit kostenlosem Konto werden künftig automatisch nicht mehr über China geleitet.

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Im Zuge der Coronakrise ist die Nachfrage nach Videokonferenz-Software in den letzten Wochen stark gestiegen. Kritiker haben Zoom vorgeworfen, nicht genügend für die Sicherheit der Anrufe zu tun, weswegen der Anbieter am 1. April 2020 die Einführung neuer Funktionen gestoppt hat. Innerhalb von 90 Tagen sollen zunächst alle Sicherheitsprobleme behoben werden.

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