Videokonferenzen: Microsoft Teams bekommt Modus für wenig Bandbreite
Microsoft entwickelt zurzeit ein Feature für Microsoft Teams, das einigen Kunden helfen könnte: Es soll künftig den Low Data Mode geben. Dabei wird die von der Software genutzte Bandbreite limitiert. Der Modus wird dann in Videokonferenzen aktiviert, welche je nach Anzahl der Teilnehmer eine recht große Menge an Daten übertragen können.
Der Low Data Mode soll zudem diverse Einstellungen vornehmen, die je nach Netzwerkverfügbarkeit variieren. Details beschreibt Microsoft in der Update-Notiz(öffnet im neuen Fenster) nicht. Das Magazin Windowslatest ist darauf im Microsoft-365-Admin-Panel aufmerksam(öffnet im neuen Fenster) geworden. Dort wird das Feature als Bandwidth Saver Mode bezeichnet.
Anscheinend wird dieser ab Mitte März 2021 für Microsoft Teams kommen. Allerdings gilt das zunächst nur für die mobilen Apps auf Android- und iOS-Geräten. Möglicherweise nimmt Microsoft an, dass die Desktop- und die webbasierte Version größtenteils in Gegenden mit ausreichend guter Anbindung genutzt werden. Normalerweise werden solche Funktionen aber später auf allen Plattformen nachgereicht.
Together Mode auch in Präsentationen
Es scheint, als wolle Microsoft zudem Ansichten in Präsentationen verbessern, bei denen der Hauptfokus auf dem geteilten Bildschirm liegt. Künftig wird auf der rechten Seite auch der Together Mode in kleinerer Form auswählbar sein. Dieser zeigt möglichst viele Videostreams in einen virtuellen Hintergrund. Das kann ein Hörsaal oder ein Meetingraum sein.
Gerade für Vorlesungen und Unterrichtsstunden kann das den Präsentierenden und Zuschauern dabei helfen, alle Teilnehmer im Blick zu behalten. Es kann während Präsentationen aber auch zwischen der Galerieansicht oder einzelnen Personen gewechselt werden.
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