Videokonferenzen: Jitsi und Chrome arbeiten an Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Eine Erweiterung von WebRTC soll verschlüsselte Videostreams weiterleiten können.

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Bisher ist die Verschlüsselung auf Videokonferenzservern meist unterbrochen, aber das könnte sich bald ändern.
Bisher ist die Verschlüsselung auf Videokonferenzservern meist unterbrochen, aber das könnte sich bald ändern. (Bild: Musicaline/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 4.0)

Videokonferenzsysteme verschlüsseln bisher meist nur ihre Transportdaten, die Server können dabei theoretisch die Videostreams mitlesen und speichern. Ein neues Feature für die WebRTC-API namens Insertable Streams könnte es künftig ermöglichen, praktikabel Ende-zu-Ende-verschlüsselte Videochats durchzuführen. Eine erste Implementierung ist jetzt in der Canary-Testversion von Chrome verfügbar und die Entwickler von Jitsi Meet arbeiten an einer Integration.

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Die Videostreamingtechnik WebRTC verschlüsselt zwar generell Verbindungen, allerdings findet die Verschlüsselung üblicherweise nur zwischen dem Client und dem Betreiber des jeweiligen Videochatsystems statt. Theoretisch kann man auch Direktverbindungen zwischen allen Nutzern verwenden, allerdings skaliert das bei vielen Nutzern schnell nicht mehr. Daher findet die Kommunikation üblicherweise mit einem Server statt, der die Datenströme verteilt.

Bisher meist nur Transportverschlüsselung

Bisher läuft es üblicherweise so, dass der Server die Daten zunächst entschlüsselt und wieder verschlüsselt. Der Anbieter Zoom stand kürzlich in der Kritik, weil er ein solches System als Ende-zu-Ende-verschlüsselt bezeichnet hat, obwohl es sich nur um eine klassische Transportverschlüsselung handelt.

Mit dem neuen WebRTC-Feature soll es möglich werden, dass Server die verschlüsselten Videodatenströme direkt weiterleiten und den Schlüssel dafür nicht kennen. Ein Blogpost auf der Seite WebrtcHacks erläutert die technischen Hintergründe der API.

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Die Entwickler von Jitsi Meet wollen die API bald nutzen und arbeiten an einer Integration der neuen Funktion, die auf der offiziellen Instanz bereits getestet werden kann. Allerdings betonen die Jitsi-Entwickler, dass es sich um Tests handelt und man sich auf diese noch nicht verlassen sollte.

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ikhaya 18. Apr 2020

Gibt es denn nennenswerte Unterschiede zwischen der Google Variante und PERC die...

Iruwen 14. Apr 2020

Sonst hätte die Bridge auch etwas andere Hardwareanforderungen.


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