Videokonferenzen: Google-Meet- und Zoom-Hardware werden kompatibel

Google hat eine Interoperabilität zwischen Google Meet und Zoom bekannt gegeben(öffnet im neuen Fenster) . Diese betrifft die Hardware-Geräte der beiden Unternehmen, beispielsweise Displays mit eingebauten Kameras für Büros. Nutzer können künftig mit Meet-Hardware an Zoom-Meetings teilnehmen und umgekehrt.
Google weist darauf hin, dass die Interoperabilität die Kernfunktionen von Videotelefonie betrifft – also das Gespräch mit Video selbst. Es werden allerdings nicht alle Funktionen der beiden Systeme jeweils unterstützt, dazu zählen Umfragen oder eine Dual-Screen-Unterstützung.
Die Nutzung der jeweils anderen Videokonferenz-Software verursacht keine Zusatzkosten für Unternehmen. Meet-Nutzer können auch Zoom-Termine wahrnehmen und umgekehrt. Auch der Beitritt zu einem Call per Meeting-Code wird möglich sein. Nutzer können zudem die Lobby des jeweils anderen Programms umgehen und direkt an einem Gespräch teilnehmen.
Unterstützung wird automatisch aktiviert
Die Verbindung zum jeweiligen anderen Programm wird sowohl in der Admin-Konsole von Google Meet als auch von Zoom automatisch aktiviert. Eingeführt wurde der Dienst am 19. Januar 2023, für Endnutzer verfügbar ist er ab dem 26. Januar. Google zufolge erfolgt die Verteilung der Funktion innerhalb von 15 Tagen, kann also bei einigen Nutzern später als bei anderen ankommen. Admins können die Verbindung in den Einstellungen deaktivieren, dann ist keine Verbindung möglich.
Endnutzer können an einem Zoom-Meeting von einem Meet-Gerät teilnehmen, indem sie die Konferenz über den Controller auswählen. Umgekehrt können Zoom-Nutzer an einer Meet-Besprechung teilnehmen, indem sie die Besprechung über ihren Zoom-Controller auswählen.



